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Gesundheit

Achtung, Rutschgefahr – mach es wie der Pinguin

Wie bewegt man sich bei Glatteis fort? Wie Pinguine, raten Orthopäden. Unsere Freunde im Frack wissen genau, wie man keine gebrochenen Knochen riskiert. Auch Einmachgummis können helfen.

Bei eisigen Temperaturen sind glatte Straßen und Gehwege Programm. Selbst der Sportlichste kann plötzlich unsanft auf dem Rücken landen. Zwar bleibt oft nur ein blauer Fleck. Manche aber, gerade Ältere, können sich bei dem Wetter schwer verletzen. Im schlimmsten Fall stürzen sie auf den Kopf oder die Hüfte. Die Folgen: Verstauchungen, schwere Prellungen, Brüche.

Doch wer zum Einkaufen oder zur Arbeit gehen will, muss sich auf den eisigen Untergrund wagen. Wie kommt man also heil von A nach B? Großmutter würde wohl zu Wollsocken raten. Über den Schuh gezogen sorgen sie zwar tatsächlich für mehr Haftung auf dem Eis. Allerdings lässt die Wirkung nach, sobald sie mit Wasser vollgesogen sind. Effektiver ist der Vorschlag der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie: „Stellen Sie sich vor, Sie wären ein Pinguin.“

Wie ebenjene sympathischen Gesellen soll man sich bei Glatteis fortbewegen: leicht nach vorne geneigt, mit kleinen, langsamen Schritten. Der Fuß setzt dabei mit ganzer Sohle auf, die Zehen zeigen leicht nach außen. Dieser Watschelgang sieht nicht elegant aus. Doch der Clou dieser Technik ist, dass dabei der Körperschwerpunkt über dem vorderen, also dem auftretenden, Bein ausgerichtet wird. Diese Haltung sorgt für mehr Stabilität, sodass man nicht so leicht das Gleichgewicht verliert.

Und noch ein Tipp: Es gibt spezielle Spike-Vorrichtungen, die man wie Schneeketten bei Autoreifen über die Schuhe stülpen kann. Eine Alternative für alle, die nicht wie auf rohen Eiern durch den Winter schleichen möchten. Oma hat es damals ähnlich gemacht: Sie hat sich Einmachgummis um die Spitzen der Stiefel gewickelt.

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