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Gesundheit

Albtraum Schlaganfall: wie ein Blitz aus heiterem Himmel

Am 10. Mai ist der „Tag gegen den Schlaganfall“. Die tückische Krankheit ist hierzulande die dritthäufigste Todesursache. Dabei haben wir es selbst in der Hand, das Risiko erheblich zu senken.

Plötzlich fühlt sich ein Arm taub an, der Mundwinkel hängt runter, die Sprache klingt verwaschen. Auch Schwindel oder heftige Kopfschmerzen können Warnzeichen sein. Jährlich trifft etwa 270.000 Menschen in Deutschland der Schlag. Eine lebensgefährliche Situation. Knapp 40 Prozent der Betroffenen sterben im ersten Jahr. Doch auch, wer ihn überlebt, bleibt oft ein Pflegefall. Zur Katastrophe im Kopf kommt es in der Regel durch den plötzlichen Verschluss von Gefäßen im Gehirn. Dadurch wird die Sauerstoffzufuhr beeinträchtigt und Nervenzellen sterben ab. Je länger es dauert, bis das Gefäß geöffnet wird, desto mehr Nervengewebe wird zerstört. Daher ist es wichtig, sofort 112 zu wählen. Je früher der Notarzt kommt, umso besser stehen die Chancen.

Jede Sekunde zählt
Ein Schlaganfall tut nicht weh! Wann immer der Verdacht besteht, kann es sich um einen Notfall handeln. Dafür will der „Tag gegen den Schlaganfall“ am 10. Mai sensibilisieren, den die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe seit 1999 organisiert. Bundesweit gibt es zu diesem Anlass Vorträge, Infostände und Beratungsgespräche. Zwar trifft der Schlag meistens Menschen über 60 Jahre. Denn mit dem Alter nehmen die Risikofaktoren zu. Etwa Diabetes, Bluthochdruck oder die Folgen des Rauchens. Aber es kann auch weit Jüngere treffen. Die gute Nachricht: Viele Auslöser haben wir selbst in der Hand. Tatsächlich betonen Experten, dass bis zu 70 Prozent der Schlaganfälle durch Vorsorge zu vermeiden wären. Das Altern kann niemand beeinflussen. Doch Übergewicht, Alkoholkonsum und Bewegungsmangel sehr wohl. Wer viermal die Woche für eine halbe Stunde wandert, schwimmt oder Rad fährt und auf Fertigprodukte verzichtet, macht schon eine Menge richtig.

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