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Aktuell

Corona & Steuern 2021

STEUERTIPP. Frist für die Corona-Prämie bis zum 30. Juni verlängert, bis zu 1.500 Euro möglich.

Christian Servos
Dipl.-Kfm Steuerberater und Gründercoach

Servos Winter & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungs- und
Steuerberatungsgesellschaft
Odenthaler Straße 213 – 215
51467 Bergisch Gladbach
Tel.: 02202 933030
www.servos-winter.de

Corona-Prämie bis 30. Juni 2021 verlängert. Jetzt noch den Maximalbetrag ausschöpfen!

Viele Arbeitnehmer haben in der Corona-Pandemie Mehreinsatz gezeigt. Arbeitgeber können das mit einem steuerfreien Bonus honorieren. Ausgezahlt werden kann der Bonus auch in Teilen.

Die Pandemie sorgt bei vielen Arbeitnehmern für besondere Belastungen. Um zumindest einen kleinen finanziellen Ausgleich zu schaffen, wurde ein steuerfreier Bonus von bis zu 1.500 Euro eingeführt. Diesen Betrag können Arbeitgeber ihren Arbeitnehmern zusätzlich zum regulären Lohn lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei auszahlen.

Ursprünglich war diese Regelung bis zum 31. Dezember 2020 begrenzt. Mit dem Jahressteuergesetz 2020 wurde die Frist aber bis zum 30. Juni 2021 verlängert. Unternehmen, die noch nicht die Möglichkeit hatten, ihren Arbeitnehmern einen Bonus zu zahlen oder den Betrag von 1.500 Euro auszuschöpfen, können dies bis Ende Juni 2021 nachholen. Eine Aufteilung auf mehrere Teilleistungen ist möglich.

Der Maximalbetrag kann pro Arbeitgeber ausgeschöpft werden. Wenn jemand zwei Beschäftigungsverhältnisse oder zwischenzeitlich das Unternehmen gewechselt hat, gilt jeweils der Höchstbetrag. Die Regelung gilt grundsätzlich für Arbeitnehmer aller Branchen und sogar für Minijobber. Bei Minijobbern wird die Corona-Prämie nicht auf die Verdienstgrenze von durchschnittlich 450 Euro monatlich angerechnet.

Achtung! Kurzarbeitergeld & Steuernachzahlung!

Das Kurzarbeitergeld, das der Arbeitgeber an den Mitarbeiter überweist und sich von der Arbeitsagentur wiedererstatten lässt, ist grundsätzlich nach Einkommensteuergesetz steuerfrei. Das ist jedoch nur die halbe Wahrheit. Denn das Finanzamt besteuert das Kurzarbeitergeld nämlich über ein „Hintertürchen,“ über den sogenannten Progressionsvorbehalt nach § 32a Abs. 1 Nr. 1a EStG.

Das führt in der Praxis dazu, dass sich der Steuersatz auf das übrige zu versteuernde Einkommen des Kurzarbeiters erhöht. Dadurch kann es zu überraschenden und unerfreulichen Steuernachzahlungen kommen.

Ob es zu einer Steuernachzahlung kommt und in welcher Höhe diese letztlich anfällt, hängt von den Einkommensverhältnissen im Jahr der Kurzarbeitergeldzahlung ab. Liegen keine sonstigen steuerpflichtigen Einkünfte vor (Bsp. Arbeitslohn oder Ehegatteneinkünfte), kommt es auch zu keiner Steuernachzahlung.

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