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Das Kleefeld klingt und swingt

Jung in GL. An der Realschule Kleefeld ist die musische Ausbildung fester Bestandteil des pädagogischen Konzepts. Am 28. und 29. Juni ist das bei den großen Schulkonzerten zu erleben. Der Eintritt ist frei.

VON KLAUS PEHLE

Ende Juni wird es voll auf der Bühne der Aula im Kleefeld. Inklusive der Licht- und Tontechniker sind 120 Schülerinnen, Schüler, aber auch ein paar Ehemalige an den beiden großen Schulkonzerten der Realschule am 28. und 29. Juni beteiligt. Chöre, Bläser, die Schulband, Percussionisten und Schlagzeuger bringen dann Rock- und Popsongs auf die Bühne. Ed Sheeran wird zum Beispiel gespielt und gesungen, „Zu Asche, zu Staub“ aus „Babylon Berlin“, der 80er-Klassiker „Sunglasses at Night“ und viele andere populäre Songs.

Dass es hier ein so großes und in der Regel auch hochwertiges Konzert zum Abschluss des Schuljahres gibt, ist kein Zufall. An der Realschule Kleefeld wird die musische Bildung besonders gelebt und gepflegt. Ab Klasse 7 kann man Musik als Hauptfach wählen, das wird dann bis zur 10 dreistündig unterrichtet. Außerdem bietet die Schule Arbeitsgemeinschaften wie Chor, Band, Licht- oder Tontechnik an und es gibt einen Workshop für bildende Kunst. Im April stellten die Schülerinnen und Schüler mit Hauptfach Musik ihre wohlklingenden Ergebnisse im Rahmen des musischen Abends vor, jetzt im Juni sind die AGler mit den großen Konzerten an der Reihe. Stellvertretender Schulleiter ist seit 2011 der Musiklehrer Thomas Rethmann. Er erklärt, warum Musikunterricht und Musik in AGs mehr bedeutet, als zu lernen, wie man singt oder ein Instrument spielt: „Was ich und meine Kollegin Stefanie Everding dabei feststellen ist, dass Musik eine Art von verbindendem Element ist. Dazu gehört auch Disziplin, dazu gehört, dass man zuhört, wenn andere etwas vortragen, dass man den anderen Respekt rüberbringt. Außerdem lernen die Schüler sich jahrgangsübergreifend kennen und man kommt nicht um Respekt und Rücksichtnahme herum, sonst kann man das gemeinsame Ziel nicht erreichen.“

Das formt die Persönlichkeit genauso wie das Auftreten vor Publikum. Im Kleefeld ist alles live und da passieren auch mal Fehler. Damit vor einer großen Besucherzahl umzugehen, ist eine gute Schule fürs Leben. „Diese Situation zu lösen, wenn es Fehler gibt: Das sind Erfahrungspotenziale die ich für den Rest meines Lebens nutzen kann, zum Beispiel bei einem Vorstellungsgespräch“, sagt Rethmann. Das Selbstbewusstsein wird gestärkt, außerdem vermittelt der intensive Umgang mit der Musik eine positive Einstellung. „Musik ist ja immer etwas, egal welche Richtung, was einem Ausgleich verschaffen kann“, sagt Rethmann. „Und es erfordert Mut. Wenn wir die Schüler dann pushen und sie schaffen es, sind sie stolz und glücklich, haben drei Tage ein Lächeln auf dem Gesicht.“

Große Konzerte am:
Freitag, den 28. Juni um 19 Uhr
Samstag, den 29. Juni um 17 Uhr
Karten auf www.realschule-kleefeld.de

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