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Leben + Geniessen

KOLUMNE von Walter K. Schulz

Der Autor kam 1980 nach Rhein-Berg. Bekannt wurde er durch seine Tätigkeit als Zeitungsredakteur, Buchautor
(„Bläck Fööss“) und Fotograf (mit
verschiedenen Ausstellungen).

"Zu Risiken und Nebenwirkungen bei der Betrachtung von Alltagsnachrichten fragen Sie nicht Ihren Arzt oder Apotheker. Trinken Sie lieber 'e lecker Tässchen Kaffee'… "

Wenn Sie mich fragen …

Der Kühlschrank bestellt eines Tages selbst Milch, Bier oder Käse

Was auf uns zukommt, dagegen ist Orwell‘s Big Brother ein Hundeköttel. Die künstliche Intelligenz überrollt uns. So wird der vor Leere gähnende Kühlschrank eines Tages im Supermarkt anrufen, und ein Lieferauto bringt Milch, Butter, Bier oder Käse. Oder das Zeug kommt per Drohne. Wer weiß es?

Lebensmittelmanagement nennt sich das. Eine SmartDeviceBox spielt das „Spiel“ mit. Kameras mit Objekt-Erkennung und ein Sprachmodul sind am Werk. Sie liefern nicht nur Bilder, sondern sie erkennen auch die einzelnen Lebensmittel im Inneren des Kühlschranks. Diese Informationen fließen automatisch auf eine Inventarliste. So sieht der Kunde schnell, was sich im Kühlschrank befindet. Über das Sprachmodul können weitere Lebensmittel ergänzt werden. Eine Einkaufliste wird erstellt.

Die Intelligenz wird künstlich – per Umbruch zur Digitalisierung. Seien es selbstfahrende Autos, autonome Robotersysteme oder medizinische Systeme zur Diagnostik. Alles ist möglich.

Das Auto merkt selbst, wann die Ampel von Rot auf Grün springt und es Gas geben oder bremsen muss. Selbst Kühlschränke und Autos können miteinander kommunizieren. Das alles passiert via sogenannte Algorithmen. Neue Technologien, Moderne Softwarelösungen, Digitalisierung, Industrie 4.0, Künstliche Intelligenz oder Big Data sind die Schlagwörter. Systeme lernen aus Daten und verbessern ihre Analysefähigkeiten selbstständig.

Alexa oder Echo heißen moderne Geräte mit
intelligentem Lautsprecher.

Da kann einem schwindelig werden. Beim Programmieren dient das menschliche Gehirn als Vorbild. Ein Handy spürt Stromfresser auf, ein Kühlschrank kühlt schon mal vor, bevor der Strom teurer wird – neue Technologien und Softwarelösungen ermöglichen es künftig, den Stromverbrauch im Haushalt viel genauer zu steuern und damit auch Kosten zu sparen. Siri, ein intelligenter Assistent auf dem Handy, ein Pflegeroboter bei der demenzkranken Oma, Alexa im Wohnzimmer. Schlaue Geräte, die mit uns interagieren, rücken vor und werden unser Leben von Grund auf verändern.

Alexa oder Echo, ein Sprachassistent, ist schon auf „Sendung“! Mit einem Intelligenten Lautsprecher. Mit einem Sprach-Service, basierend auf einer Cloud, kann Musik abgespielt werden. Anrufe können erledigt werden, Wecker und Timer werden gestellt. Alexa bedient den Kalender, den Abruf von Wetter, Verkehrslage und Sportergebnissen. Sie kann Fragen stellen, To-do- und Einkaufslisten verwalten, kompatible Smart-Home-Geräte bedienen – und mehr.

Fragen Sie einfach nach einem Song, Künstler oder Genre. Mit einer Spezialeinrichtung können Sie Musik auf „Echo“-Geräten in verschiedenen Räumen zaubern. Außerdem kann man Hörbücher, Radiosender, die Nachrichten und mehr abspielen.

Kaum zu glauben. Da staunt der Laie, und der Fachmann wundert sich.

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