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Leben + Geniessen

Die Beeren sind los

SO SCHMECKT DER SOMMER. Heute schon ein Körbchen Beeren verputzt? Es gibt mindestens fünf gute Gründe, sich den Tag mit den
roten Früchtchen zu versüßen.

VON CARMEN SADOWSKI

Vorhang auf für die beerenstarken Sommerfrüchte: Jetzt gibt es die kleinen Vitaminbomben in Hülle und Fülle. Viele bekommen gar nicht genug von heimischen Erdbeeren und Co – und dafür gibt es gute Gründe.

1 Süßes oder Saures gefällig? Es gibt Beeren für jeden Geschmack. Eher herb kommen Preiselbeeren, Brombeeren und schwarze Johannisbeeren daher. Erdbeeren oder Himbeeren sind zuckersüß, während Cranberries, rote Johannisbeeren oder die Stachelbeeren eher säuerlich schmecken. Nicht zu vergessen: Heidelbeeren machen eine herrlich blaue Zunge.

2 Naschen ohne schlechtes Gewissen. Zwar versteckt sich in vielen Obstsorten reichlich Zucker, doch nicht bei Beeren. Im Schnitt stecken in 100 Gramm maximal 40 Kalorien. Zum Vergleich: Eine Banane enthält pro 100 Gramm fast 100 Kalorien und 17 Gramm Zucker. Erdbeeren hingegen bringen es pro 100 Gramm gerade mal auf 32 Kalorien und zirka 5,5 Gramm Zucker. Übrigens: Streng genommen sind Erdbeeren gar keine Beeren. Sie gehören in Wahrheit zu den Sammelnussfrüchten.

3 Beeren statt Botox oder teure Cremes. Die Früchtchen enthalten viele Antioxidantien, sogenannte Polyphenole und Flavonoide. Sie schützen vor freien Radikalen, die für eine vorzeitige Hautalterung verantwortlich sind. Dabei gilt: je dunkler, desto besser. Tipp: Das in der Preiselbeere enthaltene Beta- Carotin zaubert sommerliche Frische ins Gesicht. Stachelbeeren sind dank ihres hohen Siliziumgehalts auch gut für Haare und Nägel.

4 Beeren machen satt. Beeren kurbeln den Stoffwechsel an, haben wenige Kalorien, dafür reichlich Vitamine. Johannisbeeren enthalten tatsächlich drei Mal mehr Vitamin C als die gleiche Menge Zitronen. Wegen der Ballaststoffe machen die Früchte so schnell satt. Tipp: Nach dem Kauf sollten Beeren möglichst schnell verzehrt werden. Zum einen schimmeln die Früchte recht schnell, zum anderen verlieren sie etwa nach sieben Tagen fast 20 Prozent des Vitamin C. Werden sie nach dem Pflücken direkt eingefroren, bleiben die meisten Inhaltsstoffe lange erhalten.

5 Beeren sind Verwandlungskünstler. Beeren gehen immer! Als Marmelade oder Rote Grütze, als Zutat im Pfannkuchen, als süßer Snack oder im Salat. Die perfekte Abkühlung für heiße Temperaturen ist ein ruckzuck gemachtes Beeren-Sorbet.

Schnelles Beeren-Joghurt-Sorbet

TIPP: Für Shakes statt Joghurt 500 ml Milch verwenden

Zutaten für 4 Portionen:

- 600 g Heidel-oder
Himbeeren
- etwas abgeriebene
Zitronenschale (Bio)
- 60 g Puderzucker oder
1 TL Honig
- 200 g Sahnejoghurt

Zubereitung:

Die Beeren auf einer Schale einfrieren.

Die gefrorenen Beeren in
eine Schüssel geben.

Abgeriebene Zitronenschale, Zitronensaft und Puderzucker (oder Honig) zugeben. Mit dem Pürierstab fein pürieren.

Joghurt zugeben und
unterschlagen.

Die Masse in eine vorgekühlte Schüssel füllen und evtl. mit
den Beeren verzieren.

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