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Unterwegs

Diesel-Schock – zo Fooss noh Kölle jonn?

Nach dem Richterspruch zum Fahrverbot für Köln herrscht Ratlosigkeit. Wie kommen Diesel-Fahrer demnächst aus Bergisch Gladbach zum Dom? Wir zeigen sportliche und bequeme Alternativen.

VON CARMEN SADOWSKI

Rund 16.500 Bergisch Gladbacher pendeln zur Arbeit nach Köln. Andere fahren zum Shoppen oder Ausgehen in die Stadt. Nach dem Stand der Dinge sind etliche von ihnen vom Diesel-Fahrverbot im nächsten Jahr betroffen. Hier ein paar Vorschläge für die Tour zum Dom, ohne ein neues Auto kaufen zu müssen:

Per Pedes
Als Willy Ostermann die inoffizielle Kölner Stadthymne schrieb, hatte er kein Fahrverbot im Sinn. Es war das Heimweh, das ihn zu Fuß nach „Kölle“ trieb. Doch überflüssige Kalorien verbrennen statt teurem Sprit – das klingt gut. Der Nachteil: Rund drei Stunden Fußmarsch müssen von Bergisch Gladbach bis zum Dom eingeplant werden.

Mit der S-Bahn
Mit der S-Bahn Linie 11 ist der Kölner Dom für 3,90 Euro in 21 Minuten vom Bahnhof Stadtmitte zu erreichen. Zum Vergleich: Mit dem Taxi werden mindestens 40 Euro fällig.

Mit dem Fahrrad
Über das Radverkehrsnetz sind es 16 Kilometer vom Gladbacher Zentrum bis zum Dom. Knapp eine Stunde radeln macht fit und schützt die Umwelt. Wer tiefer liegen will als im altem BMW 3er, denkt über ein Liegerad nach.

Mit dem E-Bike
Bei Tempo 20 in 45 Minuten am Dom: E-Bikes unterstützen Radler beim Treten mit einem Elektromotor. Sie ermöglichen, dass man schnell, ohne Stau, aber noch mit genügend Kraft den Dom erreicht.

Mit dem E-Scooter
Die Flitzer können eine weitere Alternative sein. Sie sind klein, mit Tempo 20 unterwegs und können zusammengeklappt mit in die Bahn oder ins Büro genommen werden. Mit einer Akkuladung kommt man gut 20 Kilometer weit. Allerdings haben die Roller hierzulande bislang keine Zulassung für den Verkehr. Ein entsprechendes Gesetz ist allerdings für spätestens Anfang 2019 geplant.

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