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Durch Altersvorsorge schon in jungen Jahren sparen

STEUERTIPP. Die Kosten der Altersvorsorge können steuerlich geltend gemacht werden.

Christian Servos
Dipl.-Kfm Steuerberater und Gründercoach

Servos Winter & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungs- und
Steuerberatungsgesellschaft
Odenthaler Straße 213 – 215
51467 Bergisch Gladbach
Tel.: 02202 933030
www.servos-winter.de

Wer jetzt schon fürs hohe Alter vorsorgt, etwa in Form von Renten-, Risikolebens- und Unfallversicherungen, kann und sollte diese Kosten steuerlich geltend machen. Neben Altersvorsorgeaufwendungen sind unter anderem auch Kosten für Kranken-, Pflege-, Arbeitslosen- sowie Haftpflichtversicherungen teilweise von der Steuer absetzbar. Hierbei ist zwischen der Basisversorgung und sonstigen Vorsorgeaufwendungen zu unterscheiden.

Basisversorgung
Zur Basisversorgung gehören unter anderem Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung, zum berufsständischen Versorgungswerk oder etwa Beiträge zur Rürup-Rente. Hierbei ist ein Höchstbetrag von 23.712 Euro für das Jahr 2018 absetzbar, jedoch lassen sich hiervon maximal 86 Prozent, also 20.392 Euro tatsächlich geltend machen. Dieser Betrag steigt jährlich um 2 Prozent, sodass 88 Prozent in 2019, und bis zum Jahr 2025 die vollen 100 Prozent absetzbar sind. Hiervon abzuziehen ist der steuerfreie Arbeitgeberanteil zur Altersvorsorge.

Beispielberechnungfür die absetzbare Altersvorsorge in 2018:

Für zusammen veranlagte Ehepaare gilt der doppelte Höchstbetrag, unabhängig davon, welcher Ehepartner die Beiträge zur Altersvorsorge zahlt.

Sonstige Vorsorgeaufwendungen
Der Höchstbetrag für sonstige Vorsorgeaufwendungen beträgt für sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer, Beamte und Rentner in den meisten Fällen 1.900 Euro, wohingegen Selbstständige 2.800 Euro geltend machen können. Grund für den höheren Betrag ist die Tatsache, dass Selbstständige Ihre KV (Krankenversicherung) vollständig selbst zu tragen haben. Anders als es der Name vermuten lässt, unterliegen die BasisKV und BasisPV (Pflegeversicherung) nicht dem Höchstbetrag der Basisversorgung, sondern dem der sonstigen Vorsorgeaufwendungen. Sie sind vollständig absetzbar, auch wenn sie den Höchstbetrag übersteigen. Weitere Kosten, wie etwa KV-Beiträge für Wahlleistungen, die Absicherung von Arbeitslosigkeit, Berufsunfähigkeit sowie Unfall- und Haftpflichtversicherungen können nur abgesetzt werden, sofern sie, neben der BasisKV und -PV, unter dem Höchstbetrag liegen. Da dieser jedoch so gering ausfällt und häufig bereits durch die Basisbeiträge zur KV und PV verzehrt wird, ist es nur selten möglich, weitere Versicherungen steuermindernd geltend zu machen.

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