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Finanzen + Handwerk

Energetische Sanierung – das Handwerk steht bereit

Klimaschutz in den eigenen vier Wänden wird seit 1. Januar durch neue und noch größere Förderpakete des Bundes unterstützt.

Zum Jahresbeginn 2020 ist das neue Gesetz zur Umsetzung des Klimaschutzprogramms in Kraft getreten. Für Hausbesitzer bedeutet das Steuererleichterungen für zahlreiche Sanierungsmaßnahmen. Der Steuerbonus gilt für zehn Jahre. Die Wegbereiter der Sanierungsmaßnahmen, das Handwerk, stehen nun bereit. Etwa das Dachdeckerhandwerk, wie Dirk Bollwerk als Präsident des Zentralverbands des Deutschen Dachdeckerhandwerks mitteilt: „Eigenheimbesitzer können sich jetzt über Steuervorteile freuen und Dachdecker über Aufträge, die nicht nur den Geldbeutel füllen, sondern unser Gewerk zu einem wichtigen Erfüller des Klimaschutzprogramms machen.“

Steuerlich gefördert werden zahlreiche energetische Sanierungsmaßnahmen: Sie reichen von der Wärmedämmung von Wänden, Dachflächen und Geschossdecken über die Erneuerung der Fenster, Außentüren, Heizungs- und Lüftungsanlagen bis hin zum Einbau von digitalen Systemen zur energetischen Betriebs- und Verbrauchsoptimierung. Auch die Optimierung bestehender Heizungsanlagen, sofern diese älter als zwei Jahre sind, fällt unter die Förderung. Der Steuerbonus gilt sowohl für Einzelmaßnahmen als auch für umfassende Sanierungen. Durchgeführt werden müssen die Sanierungen von einem Fachunternehmen, laut Bundesrat, die Gewerke, die in der Anlage A der Handwerksordnung aufgeführt sind und deren Tätigkeitsgebiet die energetischen Maßnahmen umfasst. Beantragt wird der Bonus mit der jährlichen Einkommensteuererklärung.

Neben dem Steuerbonus wurden auch die Fördertöpfe der Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW aufgestockt. Sie bietet zinsgünstige Kredite und Investitionszuschüsse für ihr Programm „Energieeffizient Bauen und Sanieren“. Für die Sanierung von Wohngebäuden können nun bis zu 120.000 Euro von der KfW-Bank geliehen werden.

Zuschüsse gibt es auch für die Kosten eines professionellen Energieberaters: Bis zu 50 Prozent der Beratungskosten können erstattet werden, wenn der Energieberater mit der planerischen Begleitung oder Beaufsichtigung von energetischen Maßnahmen beauftragt ist. Wichtig hierfür: Der Energieberater muss für das BAFA-Förderprogramm „Energieberatung für Wohngebäude“ zugelassen sein.

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