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Leben + Geniessen

Fisch für Anfänger – So lecker kann Fasten sein

Manche fürchten sich vor Gräten, andere schreckt der Geruch ab. Doch bei diesen fünf Lieblingsfischen geraten sogar Fischmuffel ins Schwärmen.

VON CARMEN SADOWSKI

Schluss mit lustig – jetzt kommt der Fisch. Die traditionelle Fastenspeise hat es in sich. Denn sie enthält wertvolle Omega-3-Fettsäuren, wichtige Vitamine und alle lebensnotwendigen Aminosäuren. Der Pro-Kopf-Verbrauch liegt hierzulande im Schnitt bei 14 Kilo pro Jahr, weiß das Fisch-Informationszentrum in Hamburg. Doch etwa ein Viertel der Bundesbürger gibt an, nur ungern oder keinen Fisch zu essen. Das liegt nicht unbedingt am Geschmack. Manche fürchten sich vor Gräten, andere mögen den Geruch nicht. Vielleicht haben sie aber auch bislang nur nie den richtigen Fisch gegessen.

Dezent im Geschmack
Wer dem gesunden Nahrungsmittel noch eine Chance geben will, könnte es mit dem Wels probieren. Denn dessen grätenloses, butterzartes Fleisch riecht nicht nach Fisch und schmeckt auch anders. Zwar gilt der Konsum vieler Fische als problematisch. Etwa wegen umstrittener Fangmethoden oder überfischter Meere. Weil aber die Zucht in Europa unter strengen Auflagen erfolgt, gibt die Umweltorganisation WWF für den Wels grünes Licht.

Auch der Zander, einer der edelsten Speisefische in unseren Gewässern, ist Fischmuffeln zu empfehlen. Weil sein mageres, festes Fleisch keine fischige Note hat und nur wenige Gräten. Wer Zuchtfische aus Deutschland, Niederlande oder Dänemark kauft, kann laut WWF beim Zander ein gutes Gewissen haben.

Die Dorade mit ihrem festen Fleisch ist sehr gut geeignet, um Neulinge auf den Geschmack zu bringen. Die großen Gräten sind leicht zu erkennen. Der WWF empfiehlt, beim Kauf auf Siegel von Bioland oder Naturland zu achten.

Nicht schön, aber edel
Einen Schönheitswettbewerb würde der Seeteufel nie gewinnen, doch geschmacklich gehört er mit zum Besten an der Frischetheke. Keine Gräten, kein fischiger Geruch, ein feiner Eigengeschmack. Ein echter Hochgenuss, aber auch nicht billig. Bitte beim Einkauf Fische mit dem blau-weißen „Marine Stewardship Council“-Siegel (MSC) wählen, das nachhaltige Fischerei garantiert.

Und wenn alles nicht hilft, muss es der Klassiker richten. Perfekt gebraten, lassen sich die Gräten dieses fettarmen Fischs mit dem feinen Geschmack ganz einfach entfernen. Wer einmal eine Bergische Forelle auf dem Teller hatte, ist von Fisch überzeugt. Versprochen.

Die Bergische Forelle

Wer kennt sie nicht, die „Forelle Müllerin“. Dabei wird der Fisch meliert, dann ausgebacken, um mit Mandeln und etwas Butter serviert zu werden. Ein Gedicht. Die beliebten Forellen gehören zur Familie der Lachsfische und kommen – je nach Art – in jedem Gewässer zurecht. Sie leben in Seen, Bächen, aber auch im Meer. Die feinen Fische mit dem zarten Fleisch sind in Spanien, Island oder Westrussland zu Hause. Und auch in Bergisch Gladbach. Aus dem Teich vor der Haustür auf den Tisch: Frischer und umweltfreundlicher geht‘s kaum. Dabei garantieren die mit dem „bergisch pur“ – Siegel ausgezeichneten Zuchtbetriebe etwa die artgerechte Fütterung und keine vorbeugende Behandlung mit Antibiotika und Hormonen. Zum Räuchern verwenden sie nur naturbelassenes Laubholz und traditionelle Kräuter. Dabei heraus kommt eine typische Spezialität des Bergischen Landes.

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