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Aktuell

Für einen Tag Einblick in die Berufswelt

Die Berufswahl ist eine der wichtigsten Entscheidungen im Leben. Die eintägigen Berufsfelderkundungen ein gutes Instrument, um den Prozess bei Jugendlichen zu unterstützen.

Bei der Berufsfelderkundung können Jugendliche für einen Tag einen Beruf ausprobieren. Ein Angebot, das der Rheinisch-Bergische Kreis in Kooperation mit Unternehmen und Schulen aus der Region anbietet. Und ein Erfolgsmodell. Seit 2014 sind im Kreis 35.200 Berufsfelderkundungen absolviert worden. In diesem Jahr haben 2.600 Schülerinnen und Schüler davon Gebrauch gemacht.

In Bergisch Gladbach war Lilia Kranz dabei. Sie geht in die neunte Klasse des Albertus-Magnus-Gymnasiums in Bensberg und hat sich im Vorfeld online für die Presseabteilung des Rheinisch-Bergischen Kreises angemeldet. „Mir sprang der Beruf Pressesprecherin oder Pressesprecher sofort ins Auge“, erklärt sie. Man kommuniziert mit vielen unterschiedlichen Menschen und arbeitet eng mit den verschiedenen Ämtern zusammen.“ Also arbeitete sie für einen Tag mit, lernte die Grundlagen der Pressearbeit kennen und schaute den Kollegen der Pressestelle neugierig über die Schultern. Sogar eine eigene Pressemeldung hat sie geschrieben. „Es war ein sehr informativer Tag und ich habe vieles in kurzer Zeit dazugelernt. Die Arbeit in der Pressestelle wird nie langweilig.“ Insgesamt arbeiteten über den Berufsfelderkundungstag 27 Schülerinnen und Schüler aus elf Schulen in den verschiedenen Ämtern der Kreisverwaltung.

Dass sich das Tagespraktikum nicht nur für die Jugendlichen lohnt, macht die Bildungsamtsleiterin des Kreises klar: „Die Berufsfelderkundung bietet Unternehmen ein riesiges Potenzial für die frühe Fachkräftegewinnung – wenn es ihnen gelingt, an dem Tag von sich zu überzeugen“, so Sophia Tiemann.

Gegen Cybermobbing und Fake News

Jugendliche und Lehrer vom Kreis zu Medienscouts ausgebildet.

Cybermobbing im Chat und Fake News in der Timeline: Wie alles Neue hat auch die digitale Welt ihre Schattenseiten. Licht ins Dunkel können jetzt aber die vom Bildungsnetzwerk des Rheinisch-Bergischen Kreises ausgebildeten Medienscouts bringen. In einem Fünf-Tage-Seminar haben 40 Jugendliche und 20 Lehrerinnen und Lehrer gelernt, wie man Fake News von echten Nachrichten unterscheidet oder was bei Cybermobbing zu tun ist. Dieses Know-how vermitteln die Scouts an ihre Mitschülerinnen und Mitschüler und machen sie so fit für die Mediennutzung. Finanziell unterstützt wurden die Workshops von der Bildungs-Stiftung der Kreissparkasse Köln. 2012 ist das Projekt von der Landesanstalt für Medien ins Leben gerufen worden.

Handys ausdrücklich erlaubt: Schülerinnen und Schüler in den Medienscout-Workshops.

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