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Von der Jakobstraße aus gesehen: Der Siegerentwurf für das neue Stadthaus, hinten der Eingang zur Fußgängerzone.

Gläserner Kubus als neues Gladbach-Entree

Architektenwettbewerb für neues Stadthaus am S-Bahnhof entschieden: Büro aus Stuttgart soll Gebäude aus zwei Modulen bauen. Stadtverwaltung will mit 400 Mitarbeitern einziehen.

VON KLAUS PEHLE

Das neue Stadthaus wird das Gesicht der Innenstadt drastisch verändern. Direkt an den Gleisen des S-Bahnhofs wird ein fünfgeschossiger Glas-Kubus in Zukunft der erste Blickfang für Gäste der Stadt sein. Im rechten Winkel dazu schließt sich ein drei- beziehungsweise viergeschossiger Riegel an. Dieser ist parterre durch Innenhöfe und in der Höhe durch die unterschiedlichen Geschosshöhen aufgelockert.

So sieht der Entwurf des Stuttgarter Architektenbüro Auer/Weber aus, für das sich die Jury unter dem Vorsitz von Prof. Christa Reicher entschieden hat. Einen Tag vor Karfreitag machte die Stadt den Entwurf publik, anschließend waren der Siegerentwurf und die unterlegenen fünf Arbeiten noch bis 2. Mai als Ausstellung im Kunstmuseum Villa Zanders zu sehen.
Der Stadtrat hatte 2016 beschlossen, die Stadthäuser an dem Eckgrundstück Gohrsmühle/Fußgängerzone abreißen zu lassen und ein neues Stadthaus auf dem Gelände am S-Bahnhof gegenüber der RheinBerg Passagage zu bauen.

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Auf diesem Gelände wird das neue Stadthaus gebaut.

Nahezu zu 100 Prozent ist das Grundstück dort in Besitz des Stadtentwicklungsbetriebes. Eine Sanierung der Stadthäuser wäre ungleich teurer als der Neubau, der maximal 46 Millionen Euro kosten soll. Die Stadtverwaltung will mit rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am S-Bahnhof einziehen, im Erdgeschoss sollen außerdem ein GL-Shop für Infos rund um die Stadt und ein Reisezentrum untergebracht werden. In das neue Gebäude wird auch eine rundum modernisierte Stadtbibliothek einziehen. Dafür wird auch das heutige „Forum“ abgerissen werden. Die weiteren Planungen werden koordiniert mit den Planungen zu einer Erweiterung und Neugestaltung des S-Bahnhofs.

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