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Unterwegs

Heute schon am Rad gedreht?

Tag des Fahrrads. Am 3. Juni ist Weltfahrradtag, doch eigentlich sollte jeder Tag „Fahrradtag“ sein. Denn ob Klima, Fitness oder Geld – es gibt mindestens acht gute Gründe, in die Pedale zu treten. Radeln macht sogar schlauer.

VON CARMEN SADOWSKI

Prima fürs Klima
Kein CO2-Ausstoß, kein Lärm und kein Feinstaub – im Fahrradsattel werden Autofahrer zum Umweltengel. Schon gewusst? Würden 30 Prozent der Autofahrten in Städten unter sechs Kilometer aufs Rad umgelagert, könnten pro Jahr tatsächlich 7,5 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden, hat das Verkehrsministerium ausgerechnet.

Adé, Hüftgold!
Rückenschmerzen, keine Puste, zu viel Speck auf den Rippen? Man ahnt es: Die Hauptursache ist Bewegungsmangel. Dabei muss man nur etwa 20 Kilometer pro Stunde radeln, um knapp 400 Kalorien zu verbrennen. Auch Beine und Po kommen in Form.

Ein Sport für jedermann
Wer regelmäßig auf’s Rad steigt, kann sich das Fitnessstudio nach Feierabend sparen. Bereits gemütliches Radeln zur Arbeit reicht aus. Selbst das kann das Risiko für Krebs, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren. Außerdem werden dabei die Gelenke entlastet. Radfahren ist ideal für Sport-Einsteiger.

Geld sparen
Die Anschaffung selbst, Versicherungen, Steuern, etliche Tankladungen, TÜV und Reparaturen. Das Auto birgt hohe Kosten. Mit dem Rad ist man sogar günstiger als mit Bus oder Bahn unterwegs. Auch das Fahren lernt man gratis.

Radfahren macht schlau
Tatsächlich kurbelt Radfahren nicht nur den Kreislauf und den Fettstoffwechsel an, der Ausdauersport macht auch das Gehirn fit. Immerhin wird es mit mehr Sauerstoff und Energie versorgt – wir fühlen uns wacher und können uns besser konzentrieren.

Zeit sparen
Nie mehr auf den Bus, die Bahn oder das Taxi warten, auch die nervige Parkplatzsuche ist Geschichte. Wer aufs Fahrrad umsattelt, kommt in der Stadt schneller von A nach B. Man darf sogar an der Ampel an der Autoschlange vorbeifahren. Mit einem E-Bike lassen sich auch ohne Schweißausbrüche längere Strecken zurücklegen.

Entspannung
Bewegung an der frischen Luft, gemütlich durch die Natur rollen, gleichmäßig in die Pedale treten – die rhythmische Bewegung reduziert Stresshormone. Dafür reichen schon 20 Minuten täglich. Wer radelt, kommt ausgeglichener im Büro an und später wieder zu Hause.

Radfahren ist hip
Trendsetter drehen am Rad – das ist schon länger so. Kein Wunder, denn ob lässiges Hollandrad, City-Cruiser, Trekking-Varianten oder Lastenräder – die Auswahl ist riesig. Doch mit der Corona-Krise sind die Schlangen vor den Radgeschäften noch länger geworden. Tatsächlich ist die Verkehrsbelastung in deutschen Städten seit den Corona-Einschränkungen teils um 40 Prozent gesunken.

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