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GL KOMPAKT September 2016

10 GL KOMPAKT September 2016 Spitze (Asselborn/Herrenstrunden, Kür- ten-Spitze) 11 ha. Hinzu kommen 2 ha für Baermann/Moitzfeld. Die untersuch- te Fläche „Voislöhe West“ fiel bei der Darstellungs- untersuchung unten durch. Stadt-Ingenieurin Wibke Krause: „Mit dieser Flä- che im Westen wurde er- heblich vor Ort Stimmung gemacht. Die war aber gar nicht drin.“ Im Vorfeld gab es heftige Debatten, weil die Groß- veranstaltung am 10. September parallel zum Stadt- und Kulturfest stattfinden soll. Fa- zit: Die Politik befand, dass an diesem Tag so viele Menschen auf den Beinen seien und zwei Fliegen mit einer Klappe schla- gen könnten. Der Plan-Vorentwurf liegt vom 9. September bis 11. Oktober zu den Dienststunden im Rathaus Bensberg aus. Das Ganze kann auch aus dem Netz her- untergeladen werden, jeder Bürger kann seine Stellungnahme der Stadtverwaltung schriftlich einreichen oder eine Mail schi- cken. Auf den Wochenmärkten informie- ren Rathausmitarbeiter an Ständen, und zu insgesamt neun stadtbezirks- oder themenbezogenen Gesprächen werden VON WALTER K. SCHULZ D ie Gladbacher sollten sich den 10. September 2016 rot im Kalender ankreuzen. Im Bergi- schen Löwen geht an diesem Samstag von 10 bis 16 Uhr die öffentliche Anhö- rung über die Bühne. Foyer, Großer Saal oder Spiegelsaal – der gesamte Löwe wird für Informationsangebote und Ge- sprächsrunden in Beschlag genommen. Zehn Informationsstände sind geplant. Jeweils zwei Planungsfachleute geben Auskunft. Im Frühjahr 2018 soll der Plan vom Stapel laufen. Vor dem Bürgertermin setzte am 30. August die gemeinsame Sitzung von Planungs-, F-Plan- und Um- weltausschuss die Pflöcke ein. Vom 9. September bis zum 11. Oktober läuft die gesetzlich vorgeschriebene erste Phase der Beteiligung. Gladbach redet sich bereits seit Monaten die Köpfe heiß über die notwendigen Flächen für die Zukunft (bis zu 360 Hektar insgesamt?). Zahlen und Gutachten wurden teilweise angezweifelt. Pünktlich zur Sitzung am 30. August legte die Stadtverwaltung ihren Vorschlag auf den Tisch. In Sachen Gewerbeflächen untersuchte sie zusammen mit dem Pla- nungsbüro Post & Welters (Dortmund) für Jetzt hat der Bürger das Wort STADTGESPRÄCH. Die Stadt lädt ihre Bürger zur Planung der Zukunft ein. Sprung ins Jahr 2035: Wo werden die Gladbacher wohnen, wo werden sie arbeiten? Die Bürgerschaft soll bei der Gestaltung des Flächennutzungsplans (FNP) mitwirken – in der Öffentlichkeitsbeteiligung. den F-Plan 2035 insgesamt 200 ha mög- liche Gewerbefläche. Letztlich landeten 50 ha im Vorschlag. Für die Wohnbebau- ung blieben nach der Unter- suchung von 485 ha exakt 180 ha übrig. Der neue Baudezernent Harald Flügge spricht von einem „hochemotionalen Thema“ und formuliert: „Es ist ja nicht so, dass dort nun überall sofort die Bag- ger loslegen.“ Es handele sich um einen Plan, der noch nicht parzellenscharf sei und ein Zeitfenster, eine Leitidee für die nächsten 20 Jahre. In der Politik wurde bereits zum Ausdruck gebracht, dass Naturschutzgebiete und „eigentlich auch Waldgebiete“ tabu seien. Für Gewerbe stehen nun folgende Gebie- te im Entwurf: Hebborn-Ost (Schützen- berg) 1 ha, Lustheide 1,5 ha, Rennweg (Frankenforst) 4 ha, Brüderstraße (Fran- kenforst) 4,5 ha, Overather Straße (Bo- ckenberg) 4 ha, Südlich Bockenberg 3 ha, Bockenberg II (Moitzfeld-Ost) 1,5 ha, Meis- heide II 1 ha, Nördlich Grube Weiß 7 ha, Voislöhe Ost 10,5 ha, Braunsberg 1 ha, Baudezernent Harald Flügge

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