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GL KOMPAKT September 2016

36 GL KOMPAKT September 2016 tativ ausgezeichnete en- doprothetische Versorgung auf anerkannt hohem Ni- veau durchgeführt wird. Die Verstärkung des bis- herigen Teams durch Dr. Pieritz, der vorher in einem zertifizierten Endoprothe- senzentrum der Maximal- versorgung tätig war, hat somit neben der Optimie- rung der Patientenversor- gung zu einer Erweiterung des operativen Spektrums beigetragen. Hierzu werden neben den künstlichen Ge- lenken auch gelenkerhaltende Verfahren angeboten. Denn nicht jeder Patient mit einem nachgewiesenen Gelenkverschleiß benötigt sofort eine Endoprothese. „Wenn der Patient unsere Sprechstunde ver- lässt, dann soll er das gute Gefühl ha- ben, umfassend und individuell bera- ten worden zu sein“, erklärt Dr. Pieritz. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, werden im Evangelischen Krankenhaus regelmäßig Sprechstunden mit der Mög- lichkeit der umfassenden Untersuchung und individuellen Beratung angeboten. VON ROBERT SCHÄFER D ie operative Versorgung mit künst- lichen Gelenken ist ein weltweit verbreitetes chirurgisches Behand- lungsverfahren. Deutschlandweit werden pro Jahr etwa 400.000 sogenannte En- doprothesen an geschädigten Hüft- und Kniegelenken implantiert. Durch den endo- prothetischen Gelenkersatz erreichen die betroffenen Patienten neben der Schmerz- freiheit einen deutlichen Mobilitätsgewinn und dadurch eine nachhaltige Verbesse- rung der Lebensqualität. Obwohl weit ver- breitet, zählen diese Eingriffe nach wie vor zu den anspruchsvollen Operationen und gehören ausschließlich in die Hand eines erfahrenen Operateurs. Mit der seit Jahren erfolgreichen und bundesweit anerkannten Zertifizierung für Endoprothesenzentren wurden erstmals einheitliche und definierte Anforderun- gen an die endoprothetische Versorgung formuliert. Dieses Zertifikat gewährleis- tet, dass in den teilnehmenden Kliniken künstliche Gelenke nach den neuesten wissenschaftlichen Leitlinien und nach vorgegebenen Behandlungspfaden einge- baut werden. Zwei weitere wichtige Voraussetzun- gen für das Zertifikat: Jeder behandeln- de Arzt muss mindestens 50 künstliche Gelenke pro Jahr implantieren und alle an der Behandlung des Patienten beteiligten Einrichtungen, wie zum Beispiel die Phy- EndoProthetikZentrum (EPZ) gleich zum Auftakt erfolgreich rezertifiziert siotherapie, sind von vorn- herein in den Prozess ein- gebunden. Das Zertifikat gilt als weltweit erstes Zertifi- zierungssystem in der Endo- prothetik und wurde von der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädi- schen Chirurgie (DGOOC) mit weiteren Partnern entwickelt. An diesem aufwendigen Ver- fahren hat das Evangelische Krankenhaus Bergisch Gladbach im Jahr 2015 erstmalig mit Erfolg teilgenommen. Jetzt stand das erste Überwachungsaudit zur Rezertifizierung an. Seit dem 1. April ist Dr. med. Kai Pieritz neuer Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie. Dr. Pie- ritz ist selbst ausgebildeter Fachexperte und hat in der Vergangenheit zahlreiche Zertifizierungen bundesweit in unter- schiedlichen Einrichtungen durchgeführt. „Eine Zertifizierung gleich zu Beginn meiner Tätigkeit habe ich schon als echte Herausforderung angesehen“, gibt Dr. Pieritz offen zu. Gemeinsam mit dem bereits etablierten Team der Abteilung konnte das Überwa- chungsaudit vorbereitet und im Mai er- folgreich durchgeführt werden. Die Zer- tifizierungsgesellschaft bescheinigt mit dem erneut erteilten Zertifikat, dass im Evangelischen Krankenhaus eine quali- Kontakt: Evangelisches Krankenhaus Bergisch Gladbach Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie Chefarzt Dr. med. Kai Pieritz Sekretariat Frau Jutta Haag Telefon: 02202 122-2320 Fax: 02202 122-2325 E-Mail: unfallchirurgie@evk.de www.evk.de Evangelisches Krankenhaus Bergisch Gladbach. Dr. med. Kai Pieritz, neuer Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie Dr. med. Kai Pieritz Telefon: 02202122-2320 Fax: 02202122-2325

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