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GL KOMPAKT September 2016

40 GL KOMPAKT September 2016 wichtig ist, die Leistung aller an der Reha beteiligten Fachleute hervorzuheben. Das Team, das in der salvea reha Bensberg alles daran setzt, damit dieses gelingt, be- steht neben Fachärzten und Pflegekräften auch aus kompenten und erfahrenen The- rapeuten. Die Rückkehr der hier rehabili- tierten Patienten in deren berufliche Tätig- keit oder deren berufliche Neuorientierung ist das Therapieziel, auf das alle Hand in Hand hinarbeiten. I ch war bei Klassenausflügen immer der, der die Pflaster dabei hatte.“ Dr. Farid Pouralikhan lächelt, wenn er an seine Kindheit denkt. Sein Vater ist Chirurg, der Sohn ist schon früh fasziniert, wenn der Vater von seinem Beruf erzählt. „Meine El- tern haben keinen Druck ausgeübt. Der Wunsch, Arzt zu werden, kam von allei- ne. Menschen dabei zu helfen, wieder gesund zu werden, ist ein schönes Ge- fühl“, beschreibt er die Maxime seiner Be- rufswahl. Sein Medizinstudium führte den in Hanau Geborenen zunächst nach Mag- deburg, über Aachen und Maastricht bis nach Oslo. „Die Richtung, in die ich woll- te, stand schon früh fest“, sagt der Fach- arzt für Unfallchirurgie und Orthopädie. Als Sportler, der Marathon und Ultramarathon lief, weiß er, wie wichtig eine gute medizi- nische Betreuung ist. Seine ersten Schritte als junger Arzt mach- te er in der berufsgenossenschaftlichen Klinik Duisburg. „Ich wollte Hubschrauber- arzt werden, was mir auch gelungen ist. In dieser Zeit habe ich mein Motorrad aller- dings abgemeldet“, gibt der Vater von drei Kindern zu. Das Bild, das sich dem Team des Rettungshubschraubers vor Ort bie- tet, kann sehr erschreckend sein. „Ich war beispielsweise als einer der ersten vor Ort, als im Juli 2009 im Sauerland ein Amok- fahrer in einen Schützenumzug gerast ist. Das war eine Erfahrung, die werde ich nie vergessen“, gibt er zu. Der Dienst am Menschen ist ihm besonders wichtig Später wechselt er ans Klinikum Merheim ins Team von Professor Dr. med. Bouillon. Die warmherzige Art, mit der Professor Bouillon sich seinen Patienten widmet, ist bis heute sein Vorbild. Maximalför- derung ist das Ziel. Der Dienst am Men- schen ist ihm wichtig, weiß er doch aus seinem beruflichen Alltag in Merheim, wie schnell ein Unfall einen Menschen aus seinem Alltag reißen und sein Leben auf den Kopf stellen kann. Das Wir-Gefühl, das er in Köln so schätzte, hat er auch in Bensberg vorgefunden. Seit Oktober 2015 arbeitet er als Chefarzt in der salvea reha Bensberg. Dort fühlt er sich sehr wohl, lobt das „hervorragende Team aus Therapeuten und Ärzten und das kollegiale Miteinander.“ An seiner neuen Aufgabe schätzt Dr. med. Pouralikhan, dass sie sowohl den Patientenkontakt als auch den administrativen Bereich beinhaltet. Er soll das Department der beruflichen Reha- bilitation als Ergänzung zum bisher schon vorhandenen Zweig der Reha nach geplan- ten Operationen aufbauen. Selbst gestalten zu können, in Absprache und Verhandlung mit den Berufsgenossenschaften Neues zu erschaffen, reizt den in Köln lebenden Mediziner sehr. Dafür hat er eine Fortbil- dung in Norddeutschland besucht. „Wenn nach einer Rehabilitation der Patient in seinen Beruf und Alltag zurückkehren kann, dann hat das Team einen guten Job gemacht“, sagt Pouralikhan, dem Seit Oktober ist Dr. med. Farid Pouralikhan Leiter des neuen Departments berufliche Rehabilitation in der salvea reha Bensberg. Der 45-Jährige möchte in der Klinik in Moitzfeld künftig auch denjenigen Patienten ein medizinisches Angebot machen, die nach einem Berufsunfall wieder gesund und vor allem arbeitsfähig werden müssen. Für Dr. med. Farid Pouralikhan steht das Wohl der Patienten der salvea reha Bensberg im Mittelpunkt

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