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GL KOMPAKT September 2016

42 GL KOMPAKT September 2016 34 GL&LEV kontakt 4/16 KLINIKUM LEVERKUSEN Dr. med. Dirk Antoine ist zum Leiter des neuen Hernienzentrums im Klinikum Leverkusen ernannt worden. Von der Deutschen Herni- engesellschaft wurde bereits das Siegel „Qualitätsgesicherte Hernienchirurgie“ vergeben. D er erfahrene Chirurg ist geschäfts- führender Oberarzt der Klinik für Allgemein-, Visceral- und Thorax- chirurgie im Klinikum Leverkusen und hat innerhalb kurzer Zeit ein neues Konzept zur Behandlung von Hernien etabliert. Bei der Konzeptentwicklung standen insbesondere moderne Ansprüche an die Sicherheit und Zufriedenheit der Patienten im Vordergrund. Was sind Hernien? Hernien sind Lücken in der Bauchwand. Diese Schwachstellen zeigen sich äußerlich (z. B. Leisten- oder Nabelbrüche sowie Nar- benbrüche), sind aber auch innerhalb des Bauchraumes möglich (z. B. am Zwerchfell). Hernienoperationen zählen mit deutsch- landweit ca. 350.000 Eingriffen pro Jahr zu den häufigsten chirurgischen Maßnahmen. Am häufigsten ist der Leistenbruch. Der Leis- tenbruch kann sich durch dumpfe Schmer- zen (vor allem bei Belastung) in der Leisten- gegend bemerkbar machen. In vielen Fällen zeigt sich zudem eine Vorwölbung nach au- ßen. Ein Chirurg sichert die Diagnose durch eine körperliche Untersuchung, ggf. ergänzt um eine Ultraschalluntersuchung. Hernien heilen grundsätzlich nicht von alleine aus und neigen dazu, sich im Laufe der Zeit zu vergrößern. Deshalb stellt sich im Verlauf die Frage nach einer Operation, auch da es in einigen Fällen zu einer Einklemmung von Darmanteilen in der Vorwölbung kommen kann. In diesem Fall ist eine notfallmäßige Operation erforderlich, weil eingeklemmter Darm absterben kann. Welche Möglichkeiten der Operation gibt es? Es gibt zahlreiche Operationsverfahren, mit denen Leisten- und andere Bauchwand- Neues Behandlungskonzept setzt auf Patientensicherheit Hernienzentrum Leverkusen Dr. Dirk Antoine, Zentrumsleiter 34 GL&LEV kontakt 4/16 KLINIKUM LEVERKUSEN Dr. med. Dirk Antoine ist zum Leiter des neuen Hernienzentrums im Klinikum Leverkusen ernannt worden. Von der Deutschen Herni- engesellschaft wurde bereits das Siegel „Qualitätsgesicherte Hernienchirurgie“ vergeben. D er erfahrene Chirurg ist geschäfts- führender Oberarzt der Klinik für Allgemein-, Visceral- und Thorax- chirurgie im Klinikum Leverkusen und hat innerhalb kurzer Zeit ein neues Konzept zur Behandlung von Hernien etabliert. Bei der Konzeptentwicklung standen insbesondere moderne Ansprüche an die Sicherheit und Zufriedenheit der Patienten im Vordergrund. Was sind Hernien? Hernien sind Lücken in der Bauchwand. Diese Schwachstellen zeigen sich äußerlich (z. B. Leisten- oder Nabelbrüche sowie Nar- benbrüche), sind aber auch innerhalb des Bauchraumes möglich (z. B. am Zwerchfell). Hernienoperationen zählen mit deutsch- landweit ca. 350.000 Eingriffen pro Jahr zu den häufigsten chirurgischen Maßnahmen. Am häufigsten ist der Leistenbruch. Der Leis- tenbruch kann sich durch dumpfe Schmer- zen (vor allem bei Belastung) in der Leisten- gegend bemerkbar machen. In vielen Fällen zeigt sich zudem eine Vorwölbung nach au- ßen. Ein Chirurg sichert die Diagnose durch eine körperliche Untersuchung, ggf. ergänzt um eine Ultraschalluntersuchung. Hernien heilen grundsätzlich nicht von alleine aus und neigen dazu, sich im Laufe der Zeit zu vergrößern. Deshalb stellt sich im Verlauf die Frage nach einer Operation, auch da es in einigen Fällen zu einer Einklemmung von Darmanteilen in der Vorwölbung kommen kann. In diesem Fall ist eine notfallmäßige Operation erforderlich, weil eingeklemmter Darm absterben kann. Welche Möglichkeiten der Operation gibt es? Es gibt zahlreiche Operationsverfahren, mit denen Leisten- und andere Bauchwand- Neues Behandlungskonzept setzt auf Patientensicherheit Hernienzentrum Leverkusen Dr. Dirk Antoine, Zentrumsleiter

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