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GL KOMPAKT September 2016

54 GL KOMPAKT September 2016 Farb- oder Konservierungsstoffe eine Rolle spielt. Je besser die Milch, desto sahniger, geschmackvoller und feiner schmeckt der Käse. Den Unterschied schmeckt man so- fort.“ Und die Expertin freut sich, dass im- mer mehr Kunden das zu schätzen wissen und längst nicht mehr nur der Gouda auf dem Butterbrot der Familien zu finden ist. Für einen perfekten Käsegenuss ist auch die richtige Lagerung wichtig, sagt Judith Lika: „Ich empfehle, den Käse in dem von uns verwendeten Einpackpapier zu lassen, das ist optimal. Zudem sollte man Käse lieber am Stück als in Scheiben kaufen, dann hält er sich länger und man kann ihn flexibel, je nach Geschmack und Hunger, abschnei- den.“ Vom Zusammenpacken mehrerer unverpackter Käsesorten innerhalb einer gemeinsamen Kunststoffdose rät die Exper- tin ab: Nicht nur Aromen vermischen sich, sondern auch etwa edler Blauschimmel, der zum Beispiel auf einem Gouda nichts zu su- chen hat. Wenn Dosen, dann für jeden Käse einzeln, sagt Lika: „Und besser nicht vaku- umieren. Das macht den Käse schmierig.“ Hat man etwa für den Besuch von Gästen zu viel Käse gekauft, sollte man um den Alles Käse? Aber natürlich! D och Geschmäcker sind verschie- den und Käse ist nicht gleich Käse, sagt Judith Lika. Sie betreut und berät als Käseexpertin die Servicemitarbei- ter der Bedientheken und kennt die mehr als 120 verschiedenen Sorten im Sortiment der REWE-Märkte genau. Wer Käse liebt, sollte sich unbedingt an der Theke beraten lassen, lautet der Tipp der Kä- seexpertin: „Käse ist ein Genussmittel und wir helfen, den passen- den Genuss zu finden. Grundsätzlich sind Hartkäse etwas kräftiger, Weichkäse etwas milder. Von mild bis kräf- tig, vom Gouda bis zur Spezialität haben wir für jeden Geschmack etwas da.“ Die Unterschiede beim Käse entstehen nicht nur durch die Zubereitung und Verarbeitung, erklärt die Expertin: „Käse wird aus Milch gemacht. Käse aus Heumilch schmeckt zum Beispiel intensiver, weil die Kühe nur frische Gräser und Kräuter fressen. Ähnlich ist es beim Biokäse, wo neben der Bio-Milch auch die Verarbeitung ohne Geschmacks-, REWE-Käseexpertin Judith Lika verrät, worauf es beim Käsekauf ankommt. Über Monate gereift, frisch aufgeschnitten, fein-aromatisch und einfach nur ein Genuss: So stellt man sich den perfekten Käse vor. Gefrierschrank lieber einen Umweg ma- chen, erklärt die Expertin, da der Käse an Geschmack und Farbe verliert. „Im Schnitt hält sich der Käse nach dem Kauf eine Woche im Kühlschrank. Bevor er schlecht wird, kann man ihn wunderbar weiterver- arbeiten, etwa für Soßen, Aufläufe oder Gratins. Das geht mit nahezu allen Käsear- ten, man darf da ruhig experimentieren, das schmeckt!“ Ohnehin ist für den Ge- schmack die richtige Temperatur beim Verzehr entscheidend: Während Frisch- käse nur gut gekühlt auf den Tisch kom- men sollten, dürfen Hart- und Weichkäse durchaus Zimmertemperatur haben, um die Aromen besser entfalten zu können. Das gilt auch für den persönlichen Tipp von REWE-Käseexpertin Judith Lika:„Zu meinen persönlichen Favoriten zählt der Bellavitano: Der stammt von einer italienischen Familie, die in die USA ausgewandert ist und dort mit Milchbauern in Wisconsin am Lake Michi- gan zusammenarbeitet. Den Bellavitano gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtung- en der Rinde, zum Beispiel mit Espresso, Chai oder Merlot. Das sind unglaublich tolle Aromen – die muss man unbedingt einmal probiert haben!“ TH

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