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Orth Landtechnik – Tradition trifft Innovation

In 100 Jahren – vom Pferdepflug zum Mähroboter

Seit 100 Jahren steht der Name Orth Landtechnik für Qualität und Zuverlässigkeit im Bergischen Land. Mittlerweile hat die vierte Generation den Betrieb übernommen und setzt damit die Tradition des umtriebigen Familienunternehmens in vorbildlicher Weise fort.

Hufschmiedemeister Johann Orth (links).

Begonnen hat alles im Jahre 1921, als das Pferd noch die treibende Kraft in der Land- und Forstwirtschaft war. Vor den Toren Bergisch Gladbachs, im heutigen Ortsteil Altehufe, gründete der Hufschmiedemeister Johann Orth eine Schmiede, um den Bauern der Region fortan als verlässlicher Partner bei der Erhaltung der Arbeitskraft ihrer Pferde zu dienen.

Neben dem Hufbeschlag waren das Schmieden von Pflügen und der Bau von Pferdekarren bis zum Zweiten Weltkrieg die Hauptbeschäftigung des fleißigen Hufschmieds. Noch heute sind in der Gegend rund um Altehufe viele alte Stall- und Scheunentore zu finden, die seinerzeit von Johann Orth geschmiedet wurden.


Nach dem Weltkrieg begann auch für die Schmiede eine neue Zeitrechnung. Maschinenkraft ersetzte fortan die Pferdestärken. Traktoren übernahmen nunmehr die Arbeit auf den umliegenden Feldern und Äckern. Innerhalb des Betriebes versuchten die Söhne Hans und Josef Orth, die Tradition des Hauses fortzusetzen und gleichzeitig mit neuen Impulsen neue Geschäftsfelder zu erschließen. Schließlich mussten die Bauern, die noch nicht auf die gute alte Pferdestärke verzichten wollten, überzeugt werden, dass Traktoren die Zukunft bedeuteten und wesentlich effektiver arbeiten konnten. 1964 wurden die alten Räumlichkeiten zu klein. Der Betrieb expandierte und neue, größere Werkstätten und Verkaufsräume wurden gebaut. Mittlerweile hatte sich in Deutschland der Trend „Schaffe, schaffe, Häusle bauen“ durchgesetzt. Ein eigenes Grundstück mit einem kleinen Haus war das erklärte Ziel vieler Bundesbürger. Und gleichzeitig auch der Startschuss für die Firma Orth, sich nunmehr intensiver mit Rasenmähern und Rasentraktoren zu beschäftigen, da die Gärten der neuen Hausbesitzer ja schließlich gepflegt werden mussten. In den 70er-Jahren 

Erster Kundendienstwagen, ein Ford FK 1000.

übernahm die dritte Generation das Geschäft und konnte mit der Firma Stihl (Motorgeräte) und der Firma Böckmann (KFZ-Anhänger) namhafte Hersteller gewinnen, die das Portfolio des Unternehmens deutlich aufwerteten. Zudem konnte mit der Firma John Deere ein namhafter Hersteller von Landmaschinen gewonnen werden. Damit avancierte Orth Landtechnik zum führenden Anbieter für Garten- und Kommunaltechnik sowohl im Bergischen als auch im Oberbergischen Kreis.

Heute ist Orth Landtechnik mit seinen 21 Mitarbeitern in Werkstatt, Verkauf und Büro anerkannter Ansprechpartner für Kommunen, Landschaftsgärtner und Privatleute, wenn es um die Belange der Landtechnik geht. Mittlerweile hat die vierte Generation die Leitung des Geschäftes übernommen. Oliver, verantwortlich für den gesamten administrativen Bereich, und Markus Orth als Werkstattmeister sorgen dafür, dass die Tradition des Hauses fortgesetzt wird. Und wie das immer schon bei den Orths so war, wird auch die Innovation nicht zu kurz kommen. Erste Schritte in Richtung Digitalisierung sind bereits vollzogen.

Allerdings weiß Seniorchef Walter, dass nach wie vor der persönliche Kontakt zum Kunden von entscheidender Bedeutung ist. Und auf den persönlichen Kontakt wurde bei Orth Landtechnik schon immer besonders viel Wert gelegt.

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