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Instagram, Lagerfeuer, Wasserski

Wegen der Corona-Krise musste das Jugendamt der Stadt den Ferienkalender ganz neu auflegen.
Er bietet eine gute Übersicht zu Ferienangeboten für Kinder und Jugendliche in der Stadt.

Vor den Osterferien veröffentlichten die Jugendämter des Rheinisch-Bergischen Kreises den Ferienkalender für Kinder und Jugendliche. Aber nur nach wenigen Tagen war er nicht mehr aktuell. Fast alle Programme waren erst einmal abgesagt. Der Shutdown schlug voll zu und die Arbeit am Ferienkalender war erst einmal umsonst.


„Den Kalender gibt es seit über zehn Jahren“, sagt Martina Sussenburger vom Fachbereich Jugend und Soziales der Stadt Bergisch Gladbach. „Er war schon vor den Osterferien obsolet.“ Die Arbeit an dieser Zusammenstellung beginnt schon im November des Vorjahres, jedes Jahr erarbeitet ihn ein anderes Jugendamt des Kreises, dieses Jahr war Bergisch Gladbach an der Reihe. Jetzt hat die Stadt Bergisch Gladbach eine zweite Version veröffentlicht, die auf der Seite der Stadt downloadbar ist. Im Jugendamt war man sich klar, dass man auch in diesen problematischen Zeiten den Eltern und Fachkräften der Jugendarbeit ein Angebot machen sollte. Und es sind trotz der nach wie vor herrschenden Infektionsschutzmaßnahmen eine ganze Reihe attraktiver Angebote enthalten.

Mit dem Jugendzentrum UFO können Kinder und Jugendliche zur Wasserskianlage nach Langenfeld fahren, im Jugendzentrum Cross wird geboxt, der eigene Instagram-Account aufgepimpt oder gesprayt. Das Sommerferienprogramm am Q1 enthält eine Zirkusshow, Bastel- und Wanderangebote. Das sind nur einige Beispiele aus dem Gesamtangebot.

„Ich bin tatsächlich beeindruckt, wie flexibel und toll die Einrichtungen der offenen Jugendarbeit und auch die Jugendverbände reagiert haben“, ist Sussenburger erfreut über die Fülle des Angebotes. „Sie haben Hygiene- und Infektionsschutzkonzepte erstellt und dafür gesorgt, dass Fe-
rienangebote mit reduzierter Teilnehmerzahl, aber trotzdem mit viel Spaß und Spannung, durchgeführt werden können.“ Auch dass zwei Angebote im Rahmen des kostenlosen Programms „Kulturrucksack“ mit dabei sind, macht sie froh. „Die Villa Zanders und das Q1 sind dabei und diese Angebote sind immer sehr gut nachgefragt“, weiß sie. Insgesamt ist sie angetan davon, wie Verbände und Einrichtungen mit der Krisensituation umgegangen sind. „Die Corona-Krise hat gezeigt, dass gerade, wenn gewohnte Sachen wegbrechen, ein solcher Ferienkalender umso wichtiger ist.“ Aber auch die offenen Zeiten in den Jugendzentren sind von großer Bedeutung. Da kann man ohne Termin und Programm andere junge Leute treffen und einfach mal sehen, was man machen kann.

Eine kompakte Übersicht über die Ferien Öffnungszeiten der Jugendzentren stehen auf:
www.bergischgladbach.de/Jugendzentren.aspx

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