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Finanzen + Handwerk

Jetzt in Umrüstung oder Erneuerung investieren

Emissionsschutz. Alten Kaminöfen, erbaut vor dem Jahr 1995 droht zum Jahresende die Stilllegung. Ob wohlige Wärme in der Übergangszeit, energiesparende Alternative im Winter oder ganzjährig zu dekorativen Zwecken:

VON THOMAS HEINEMANN

Kaminöfen erfreuen sich seit Jahrzehnten einer wachsenden Nachfrage. Doch in so manchem alten Ofen könnte das Feuer bald erlöschen: Kamine, die zwischen den Jahren 1985 und 1994 errichtet wurden und die verschärften Emissionswerte von 0,15 Gramm Feinstaub je Kubikmeter sowie 4,0 Gramm Kohlenmonoxid je Kubikmeter Abgas nicht erreichen, müssen bis zum 31. Dezember 2020 stillgelegt, umgerüstet oder erneuert werden. Das schreibt die „Erste Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes“ , kurz 1. BImSchV, vor. Ausnahmen gibt es für Kochherde, handwerkliche Öfen und historische Feuerstellen, die vor dem 1. Januar 1950 errichtet wurden und – das ist wichtig – bis zum 22. März 2010 auch nicht an eine andere Stelle versetzt worden sind.

Alte Kaminöfen lassen sich bei den Emissionen mit alten Kraftfahrzeugen vergleichen. Manche Geräte lassen sich um- oder mit Rußpartikelfiltern nachrüsten, wie der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e. V. erklärt und für den Kontakt zum Fachbetrieb und die Beratung mit dem Schornsteinfeger plädiert: „Die Verbrennungstechnik hat in den vergangenen Jahren enorme Fortschritte erzielt. Moderne Geräte reduzieren die Emissionen um bis zu 85 Prozent und den Holzverbrauch um rund ein Drittel.“

Auch wer einen neueren Kaminofen besitzt und noch nicht von Austausch- oder Nachrüstpflichten betroffen ist, kann mit wenig Aufwand die Heizleistung seines Ofens verbessern und die Umwelt schützen: Neben dem sachgemäßen Betrieb mit richtiger Anfeuerung und der Verbrennung von ausreichend trockenem Holz ist für eine saubere Verbrennung auch die regelmäßige Reinigung der luft- und rauchführenden Systeme des Ofens notwendig.

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