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Leben + Geniessen

Luftdruck, Frequenz, Frühstück

Am 2. Juni gehen bei „Rund um Köln“ auch wieder jede Menge „Jedermänner“ an den Start. Ex-Profi Bruno Zollfrank (Staubwolke Refrath) gibt hier den Hobbyfahrern noch ein paar Tipps mit auf die Strecke:

VON KLAUS PEHLE

Es ist nicht so einfach, wie es aussieht“, warnt Bruno Zollfrank die Hobbyfahrer, die am Sonntag, 2. Juni, bei „Rund um Köln“ mitfahren. Egal, ob man auf die 68 oder die 126 Kilometer lange Strecke geht: Der Vorsitzende des Radsportvereins Staubwolke Refrath (1976 Deutscher Amateurmeister im Zweier-Mannschaftsfahren und von 1981 bis 1987 Profi) hat einige wertvolle Ratschläge für die Radfahrer. „Erst einmal ist das Rennen auf abgesperrten Straßen und mit der Anfeuerung der vielen Zuschauer natürlich eine riesige Motivation.“ Gleichzeitig ist das Fahren bei einem organisierten Rennen mit einem so großen Starterfeld auch ein Risiko. „Das Fahren im Pulk ist wohl die größte Herausforderung, denn plötzlich hat man Unmengen anderer Radfahrer um sich“, weiß Zollfrank.

Zum richtigen Training sagt er: „Das kommt auf die Ziele an: Manche wollen einfach nur durchkommen, andere sind richtig heiß, wollen vielleicht eine persönliche Bestzeit erreichen.“ Minimum ist laut Zollfrank ein dreiwöchiges Training vor dem Start. „Dann kann das Kopfsteinpflaster an Schloss Bensberg aber schon richtig weh tun.“ Für diesen Streckenabschnitt hat er spezielle Tipps: „Auf jeden Fall das Hinterrad stark belasten, im Sattel bleiben, relativ weit nach hinten setzen und dann in einem relativ kleinen Gang, also hoher Frequenz flüssig hochfahren.“ Dann titscht das Rad nicht und dreht selbst bei nasser Fahrbahn nicht durch.

Beim Material empfiehlt der Experte: „Ein Rennrad ab 1000 Euro Neupreis. Dann habe ich ein Rad, mit dem ich da gut mitfahren kann.“ Vor allem aber rät er, nicht mit extrem hohen Luftdruck zu fahren. „Das machen heute viele“, hat er beobachtet, hält aber mehr als 6 Bar für unsinnig. „Bis zu diesem Wert nimmt der Rollwiderstand ab, danach bleibt er relativ konstant.“ Mehr Druck geht auf Kosten des Komforts: „Da pumpt man den Reifen tot, der kann dann die Straßenunebenheiten gar nicht mehr absorbieren.“

„Wer sonst nicht frühstückt, sollte es auch an diesem Tag nicht tun, also alles wie sonst machen“, ist sein unspektakulärer Ernährungstipp. Viel wichtiger seien die kohlehydratreichen Mahlzeiten in den Tagen vorher und während des Trainings. „Aber trinken ist wichtig, mindestens zwei Trinkflaschen sollten es schon sein.“

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