Direkt zum InhaltDirekt zur Hauptnavigation
Aktuell

Nach der Schule ist vor dem Job

Jung in GL. Ein Freiwilliges Soziales Jahr kann für viele Schulabgänger eine gute Möglichkeit sein, sich beruflich auszuprobieren, um eine bessere Orientierung bei der Berufswahl zu erhalten. Drei Beispiele:

VON KLAUS PEHLE

Die Kreishandwerkerschaft Bergisches Land bietet in diesem Jahr zum ersten Mal eine Stelle für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) an. Die Bezeichnung lautet „Freiwilliges Soziales Jahr im politischen Leben“. In der Kreishandwerkerschaft sind die Handwerksbetriebe aus Rhein-Berg, Oberberg und Leverkusen organisiert und bei dem im August oder September startenden FSJ bekommen junge Menschen die Möglchkeit, die Arbeit in einer solchen Institution kennenzulernen, sich bezüglich ihrer späteren Berufswahl zu orientieren und auch Selbst- und Verantwortungsbewusstsein im Beruf zu lernen. „Nach der Schule wissen nicht alle Absolventen, welche berufliche Richtung sie einschlagen sollen“, sagt Marcus Otto, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, zu den Beweggründen, sich als Einsatzstelle für ein FSJ-Politik anzubieten. Die Kreishandwerkerschaft nimmt aktuell Bewerbungen um die Stelle an. Los geht es im August oder September. Infos auf www.handwerk-direkt.de.

In einer ganz anderen beruflichen Richtung sind die FSJ-Stellen in einer der 38 Förderschulen des Landschaftsverband Rheinland (LVR). Viele Schulen suchen für das kommende Schuljahr Interessierte, die Einfühlungsvermögen und Bereitschaft zur Arbeit mit Menschen mit Behinderung mitbringen. Das soziale Engagement wird mit einem Taschengeld, Pluspunkten für den Lebenslauf und vielen wichtigen Erfahrungen belohnt. Zur Anerkennung für das Fachabitur ist in Einzelfällen auch ein auf zwölf Monate verlängertes FSJ möglich. Beginn des FSJ ist beim LVR am 27. August. Bewerbungen können Interessierte direkt an die Schulen oder andere Einsatzorte des LVR richten. Infos dazu auf www.freiwillige.lvr.de.

Wer sich für Kultur und für die Arbeit mit verschiedenen Medienträgern interessiert, kann auch in der Stadtbücherei Bergisch Gladbach ein FSJ im Bereich Kultur machen. Bewerben können sich alle Interessierten zwischen 16 und 26 Jahren, besonders angesprochen sind natürlich Bewerber, die sich für Berufe rund um Bücher, Medien und anderen Informationen begeistern können. Hier beginnt das FSJ am 1. September. Nach Abschluss gibt es ein Zertifikat und eine qualifizierte Bescheinigung für die Helfer. Außerdem kann die Zeit bei der Stadtbücherei als zwei Wartesemester für einen Wunschstudienplatz angerechnet werden. Während der Zeit sind spannende, bibliothekspezifische Aufgaben, wie die Medienbearbeitung oder die Planung, Durchführung und Evaluation von Veranstaltungen für verschiedene Zielgruppen, zu bearbeiten. Infos auf www.fsjkultur.de.

Das könnte Sie auch interessieren:

Aktuell

Wohlige Wärme, die tief in den Körper eindringt

Die Park-Sauna im Freizeitbad CaLevornia bietet viele Gelegenheiten, eine Auszeit vom Alltag zu nehmen.mehr Informationen

Aktuell

Steuerverbrauch: 0,30 Euro pro Kilometer

STEUERTIPP. So bekommen Sie Fahrtkosten über die Steuer zurück.mehr Informationen

Aktuell

Ist alles zwischen Arbeit und Zuhause ein Wegeunfall?

RECHTSTIPP. Der Wegeunfall – nicht alles zählt dazu. Die Feinheiten erklärt anhand zweier Beispiele.mehr Informationen

Aktuell

Wohnungsbau – GL stellt 35 Flächen aufs Reißbrett

STADTGESPRÄCH. Wohnungen und Gewerbe: Die Würfel sind gefallen. Der graue November bringt es schwarz auf weiß und in Color: Die GroKo im Rathaus hat einen Flächennutzungsplan (F-Plan) auf die Schiene gelegt, der Priorität für 35 Wohnbauflächen und neue Gewerbeflächen ermöglichen soll.mehr Informationen

Aktuell

Digitalisierung und Schüler im Netz

Das Zauberwort „Digitalisierung“ nimmt auch die Politik immer wieder in den Mund. Was passiert rund um Gladbach? Und wie sieht‘s in den Schulen aus? Ein Beispiel.mehr Informationen

Aktuell

Neues Spitzenpersonal und Geld für Kommunen

KOMMUNALPOLITIK. Neue Köpfe an der Spitze der Gladbacher Kreisverwaltung helfen beim Start ins neue Finanzjahr 2019: Neu-Landrat Stephan Santelmann begrüßte die neue Kreiskulturrefentin und die neue Gleichstellungsbeauftragte und brachte auch den Etatentwurf 2019 ein.mehr Informationen