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Leben + Geniessen

Qualität vom Handwerk, die man schmeckt

Große Brotprüfung der Bäckerinnung holte auch Auszeichnungen für zwei Bergisch Gladbacher Bäckermeister.

VON THOMAS HEINEMANN

Knuspriges, saftiges, aromatisch duftendes Brot, mit feiner Krume, luftigem Inneren, dazu etwas Butter, Olivenöl oder Salz – was braucht es mehr, um hervorragendes Brot in seiner Reinform zu genießen? Einen echten Bäcker, der sein Handwerk versteht. Doch die sind längst nicht mehr überall, wo heutzutage Brot verkauft wird, noch zu finden. Mit ihrer Brotprüfung hat die Bäckerinnung Rhein-Berg auf ihr Handwerk und die echten Traditionsbäcker aufmerksam gemacht.

Geschmäcker sind verschieden, doch Karl-Ernst Schmalz, Qualitätsprüfer des Deutschen Brotinstituts – in ganz Deutschland als gefragter Experte im Einsatz – weiß, was ein gutes Brot nicht nur geschmacklich, sondern auch handwerklich ausmacht. 80 Brote aus der Region Rhein-Berg, Leverkusen und Oberberg wurden im Mai bei der öffentlichen Prüfung genau unter die Lupe genommen. In den Händen, vor den Augen, unter der Nase und auf der Zunge des Prüfers landeten beste Qualitäten auch aus Bergisch Gladbach, wie die Innung zum Abschluss der Prüfung mitteilte: Bäckermeister Peter Lob erhielt für seine „Knackis“ und „Lobinis“ Brötchen sowie das Fünf-Elemente-Brot und das Topfen-Brot als Auszeichnung „sehr gut“ und für sein „Stadtbrot 1856“ die Note „gut“. „Sehr gut“ darf sich nun auch das Baguette und das Schwarzwälder Brot von der Bäckerei Herbert Pieper nennen. Mit „gut“ wurden sein Steinofenbrot, das Kosakenbrot, das Kraftkornbrot, das Dinkelbrot sowie das Turmbrot prämiert.

Nach der Prüfung wurden die fachmännisch angeschnittenen Brote freilich nicht entsorgt: Interessenten und Passanten hatten die Möglichkeit, die Brote für einen guten Zweck zu erwerben. Dadurch kamen 234,90 Euro für die Leverkusener Tafel zusammen, die auch das übrige Brot für die Weitergabe an ihre Kunden erhielt.

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