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Leben + Geniessen

Reaktivierung der Linie K

Der Papiermacher nimmt sich dieses Mal Zeit für die Verkehrspolitik.

Endlich. Die Linie G kommt zurück. Vielleicht. Auf jeden Fall machen sich die Damen und Herren der Politik Gedanken darüber. Die G kennen sie nicht? G steht für Gladbach und das war die Straßenbahnlinie der KVB mit Endhaltepunkt Gladbach. Das G hätte auch für Gnadenkirche stehen können, da war tatsächlich die letzte Station. 1906 fertiggestellt. Ab 1957 mit Endstation Gronau, seit 1958 in Thielenbruch. Aber jetzt denkt die Politik darüber nach, die Linie wieder zu reaktivieren, wie das so schön heißt.

Die Trasse bis Gronau gibt es noch. Kann man heute schön spazieren gehen. Ja, und nach Gronau? Da ist doch alles voller Straße. Jetzt bitte nicht nach Bensberg gucken, sonst macht noch einer die Idee, bis zur Gnadenkirche eine U-Bahn zu bauen. Könnte teuer werden. Bensberg hat seit 2001 eine U-Bahn. Und was für eine. Zweigleisig, mit Aufzug und einer gigantischen Rolltreppe. Da denkt man beim Hochfahren glatt, oben müsste man direkt vorm Centre Pompidou stehen.

Na, ja. Vor ein paar Jahren hätte ich bei der Meldung mit der Straßenbahn noch an einen Aprilscherz geglaubt. Eine Straßenbahn durch Gladbach! Gelesen habe ich das im „Stadt-Anzeiger“ und die hatten am 1. April auch mal berichtet, dass in Gladbach Wasserstraßen geplant seien. Bergisch Venedig quasi. Oder Schäbbisch Venice. Mit verrückten Verkehrsideen kannst du heute keine Aprilscherze mehr machen. Gondeln waren auch schon im Gespräch. Von Bensberg nach Moitzfeld. Aber keine venezianischen, da ging es um eine Seilbahn.

Die neue G soll aber nicht an der Gnadenkirche, sondern auf dem Zandersgelände Halt machen. Oder, das überlegen die Verkehrsexperten auch, sie fährt hoch bis Kürten-Spitze. Damit der Pendlerverkehr rauskommt aus unserer Stadt. Endlich autofrei! Da habe ich dann auch noch eine schöne Idee. Denn mit den Fahrrädern sind doch unsere breiten Straßen längst nicht ausgelastet. Ich werde eine Petition einreichen. Um die Linie K wieder zu reaktivieren. Die Linie K kennen sie nicht? Die Dinger mit den Pferden. Kutschen meine ich. Vom Wiener auch gerne Fiaker genannt. Tolle Touristenattraktion in der österreichischen Hauptstadt. Und in Dresden übrigens auch. Gute Idee, oder? Also auch herzliche Grüße an die Tourismusförderung der Stadt,

Euer Papiermacher

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