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Regio

Rundflüge nur für Messgeräte der Klimaforscher im Rheinland

Die Corona-Pandemie hat im Rheinland zu Veränderungen im Pendler- und auch im Güterverkehr gesorgt. Klimaforscher des Forschungszentrums Jülich untersuchen derzeit, ob und wie sich diese Veränderungen auch bei klimawirksamen Gasen in der Atmosphäre bemerkbar machen. Bei der Messung setzen sie auf ein ungewöhnliches Hilfsmittel.

Aus Friedrichshafen am Bodensee reiste Ende April der Zeppelin NT an, um die Forscher bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Bereits seit dem Jahr 2006 greift das Forschungszentrum Jülich regelmäßig auf das 75 Meter lange Luftschiff zurück, an dessen Oberseite und Gondel verschiedene Messinstrumente angebracht werden können. In der 8.425 Kubikmeter großen Hülle sorgt das unbrennbare Edelgas Helium für Auftrieb. Unterstützung für den Auftrieb sowie Vortrieb bieten die drei Schwenkpropeller, die es dem Luftschiff ermöglichen, auf der Stelle zu schweben oder über einer Stelle auf- und abzusteigen. Bereits im Herbst 2019 war das Luftschiff über dem Rheinland zu sehen und auch damals mit Messgeräten bestückt.

Aufgrund der Corona-Pandemie konnten Anfang Mai keine Rundflüge für Passagiere angeboten werden. Vorbehaltlich der weiteren Entwicklungen der Pandemie und der angekündigten Lockerung von Schutzmaßnahmen könnte der Saisonstart Mitte Mai erfolgen, teilte die Deutsche Zeppelin-Reederei Anfang Mai mit. Für den Zeitraum vom 4. bis 7. Juni seien – Stand 8. Mai – dann auch wieder Rundflüge über dem Rheinland, rund um den Kölner Dom, Bonn und das Siebengebirge geplant.

Mehr Informationen unter www.zeppelin-nt.de

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