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Finanzen + Handwerk

Kreativ durch die Krise: Sanitär- und Heizungsbetrieb NOWAK profitiert nun von seiner frühzeitigen Digital-Strategie und der Unterstützung des Digitalisierungsspezialisten smarteins.

Spätestens jetzt lohnt sich die Digitalisierung des Unternehmens

Handwerker im Homeoffice? Der Bergisch Gladbacher Sanitär- und Heizungsspezialist NOWAK zeigt, wie es geht. Auch der Bergisch Gladbacher Meisterbetrieb mit seinem 25-köpfigem Team wurde von den Restriktionen des Infektionsschutzes in Betriebsstätten mit Kundenverkehr überrascht. Dem ersten Schock über die Restriktionen folgte eine Erleichterung, berichtet BoB-Mitglied Achim Nowak. Sein Appell: Spätestens jetzt sollten sich alle kleinen und mittelständischen Unternehmen mit der Digitalisierung von Arbeits- und Dokumentationsprozessen auseinandersetzen und dadurch die Handlungsfähigkeit in Krisenzeiten sicherstellen – auch und insbesondere im Handwerk.

Herr Nowak, die Corona-Krise hat in kürzester Zeit unsere Geschäftswelt verändert. Mitarbeiter werden ins Homeoffice geschickt. Dem Vernehmen nach sei das im Handwerk nicht möglich. Wie meistern Sie die Krisenzeit?
Zugegeben, auch wir wurden von den Maßnahmen regelrecht überrollt. Aber für uns war sofort klar: Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit der Mitarbeiter und der Kunden stehen an erster Stelle. Wir haben unsere Belegschaft sofort in 13 einzelne Teams aus ein bis drei Personen unterteilt, die alle unabhängig voneinander arbeiten: im Büro, im Homeoffice, im Kundendienst oder auf der Baustelle. Auch ohne jeglichen persönlichen Kontakt funktioniert die Zusammenarbeit reibungslos und wir haben feststellen können, dass sich unsere Investitionen in die Digitalisierung des Unternehmens gerade jetzt besonders auszahlen. Zudem haben wir unsere Mitarbeiter in den vergangenen Jahren konsequent zum eigenverantwortlichen, selbstständigen Arbeiten aufgebaut. Diese Kraft entfaltet sich nun, wo jeder noch mehr auf sich selbst gestellt ist.

Hinter dem Trendwort Digitalisierung verbirgt sich eine unscharfe Wolke von Themen und Möglichkeiten. Wie sieht ihre Digitalisierungsstrategie ganz konkret aus?
Die Sichtbarkeit und eine hochwertige Präsenz im Internet ist mitunter der wichtigste Faktor. Dazu gehört eine moderne Internetseite, die mehr ist als eine digitale Visitenkarte: Mit Unterstützung der Internetagentur smarteins haben wir unsere Internetpräsenz zu einer umfassenden Plattform der Information über Produkte und Dienstleistungen bis hin zur Angebotskalkulation für ein neues Bad oder eine neue Heizungsanlage ausgebaut – ein Onlineservice, der übrigens auch vor der Corona-Pandemie sehr gut angenommen wurde, weil er Kunden eine unverbindliche Preisinformation gibt. Andere Werkzeuge, die wir bisher etwas belächelt haben, erlangen jetzt eine besondere Bedeutung: So haben wir unsere gesamte und jetzt zur Pandemiezeit geschlossene Badausstellung als virtuell begehbaren Raum auf unserer Webseite integriert. In dieser Form ist das in unserer Branche einzigartig und ermöglicht uns jetzt, mit Kunden eine komplette Bad-Beratung in der virtuellen Ausstellung durchzuführen, ohne dass Kunden ihr Haus verlassen.

Neben der Kommunikation mit Kunden ist in Unternehmen auch die interne Kommunikation wichtig, damit Angebote, Aufträge, Leistungen und Fragestellungen lückenlos dokumentiert werden. Wie funktioniert das, wo alle Mitarbeiter räumlich getrennt sind?
Weil wir unsere bisherigen, analogen Arbeitsabläufe, die Aufgabenverteilung sowie die Dokumentation der Bearbeitung bereits vor einigen Jahren digitalisiert haben, hat sich für die Mitarbeiter jetzt so gut wie nichts geändert: smarteins hat unsere Prozesse analysiert und für uns eine individuelle Lösung erarbeitet. Ein webbasiertes Tool, das von jedem Gerät mit Internetzugang aufgerufen werden kann, bietet uns eine detailreiche und transparente Aufgabenplanung, aber auch die Möglichkeit der Analyse. Das wiederum hat die Übersichtlichkeit und auch die Qualität unserer Arbeitsabläufe in kürzester Zeit spürbar erhöht. Heute, wo viele der Mitarbeiter im Homeoffice sitzen, zahlt sich gerade diese Investitionen sehr aus.

Sicherer Sprung ins Netz

In der Corona-Krise haben viele Unternehmen ihre Mitarbeiter nach Hause ins improvisierte Homeoffice geschickt. Die Betonung liegt auf „improvisiert“, sagt Denis Agca, Digitalisierungsexperte der Internetagentur smarteins GmbH in Bergisch Gladbach: „Ein Laptop und ein Smartphone machen noch kein Homeoffice aus.“ Viele Unternehmen brauchen jetzt schnellstmöglich eine Digitalisierungsstrategie, bei der die technische Ausstattung stets an zweiter Stelle stehe, erklärt Denis Agca: „Priorität hat die Analyse der bisherigen Abläufe, die sich dann in digitale Prozesse transformieren und dadurch von den Mitarbeitern intuitiv bedienen lassen.“

Viele Betriebe hätten das Potenzial der Digitalisierung gerade jetzt in Krisenzeiten nicht verstanden, spricht Agca aus der täglichen Beratungspraxis: „Wer zum Beispiel die Krise trotz geschlossener Geschäftsräume überleben will, muss diese Entwicklungen nun im Eiltempo nachholen. Wir helfen den Unternehmen dabei, hierfür maßgeschneiderte Lösungen zu finden – von der suchmaschinenoptimierten Website über E-Commerce-Lösungen oder die interne Dokumentation der Kunden- und Mitarbeiterkommunikation bis zur digitalen Auftrags- und Dokumentenverwaltung.“

Weitere Infortmationen unter:
www.smarteins.de

Achim Nowak
NOWAK GmbH
Bäder & Heizungen
Straßen 26
51429 Bergisch Gladbach
Telefon: 02204 / 9999 111
www.haustechnik-nowak.de

Best of Bergisch das Unternehmernetzwerk e.V.
c/o Daniel Ruhfus
Hauptstraße 293
51465 Bergisch Gladbach
Telefon 02202.966990
info@ best-of-bergisch.de
www.best-of-bergisch.de

Aktuelles aus dem Netzwerk

Das Unternehmernetzwerk dankt allen Corona-Helfern! Besonders danken wir unserer Ärztin im Netzwerk, Marga Drouven und ihrem Team, die sowieso immer aber besonders im Moment unermüdlich und fast rund um die Uhr ansprechbar ist und „für unser aller Leben gerne“ arbeitet.

Die Website des Unternehmernetzwerks wurde aktualisiert. Dank an Frank Udelhoven von der frudod GmbH für einen
klasse Relaunch. www.best-of-bergisch.de

Ingenieurbüro Dr. Stiefelhagen: Auch in der Corona-Krise ist unser Unternehmen unverändert geöffnet. Wir machen ab sofort die Schadenaufnahme ausschließlich bei unseren Kunden vor Ort und achten zu unserem und zum Schutz unserer Mitarbeiter in diesem Zusammenhang auf die strikte Einhaltung aller Hygieneempfehlungen des Robert-Koch-Institutes.
Ab sofort haben wir auch Sonntags von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. www.kfz-gutachter-bergisch-gladbach.de

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