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Regio

Trotz Corona: Airport hat Schlüsselrolle in der Logistik

Durch die Corona-Pandemie ist der Passagierverkehr am Köln Bonn Airport nahezu zum Erliegen gekommen. Flugzeuge landen und starten derzeit trotzdem reichlich: Der Frachtbetrieb läuft seit Beginn der Pandemie in NRW im März auf Hochtouren, teilt der Airport mit.

Allein in der ersten Aprilwoche starteten und landeten etwa 700 Frachtflüge – das bedeutet ein Plus von 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Gerade in Zeiten der weltweiten Pandemie ist die Versorgung der Menschen sowie der Unternehmen in der Region besonders wichtig, teilt der Airport mit und bestätigt damit seine Schlüsselrolle als wichtiger Logistikstandort. „Als essentieller Teil der Logistikkette haben wir aktuell eine besonders große Verantwortung – als Drehscheibe für wichtige Versorgungsgüter läuft unser Frachtbereich aktuell 24 Stunden am Tag und 7 Tage in der Woche unter Volllast“, sagt Johan Vanneste, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. „Es zeigt sich, wie wichtig es ist, dass wir als einer der größten Frachtflughäfen Europas in diesen Krisenzeiten voll betriebsfähig bleiben. Auch unsere Nachtflugerlaubnis hat in diesem Zusammenhang besonders hohe Relevanz“, so Vanneste. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind motiviert und halten zusammen, damit wir diese schwierige Situation gemeinsam überstehen. Ihnen gebührt unser ganzer Dank.“

Das Frachtgeschäft wird derzeit nicht nur von Industriegütern getrieben, sondern auch vom Transport medizinischer Schutzausrüstung und von Lebensmitteln. Durch Einreisebeschränkungen ist ein großer Teil der Warenlieferungen von der Straße in die Luft verlagert worden. Da Waren und Güter durch den Einbruch im Passagierflugverkehr nicht mehr in den Frachträumen von Passagiermaschinen transportiert werden – die sogenannte Bellyfracht macht normalerweise etwa die Hälfte des weltweiten Frachtumschlages aus – kommt aktuell den Frachtfluggesellschaften eine besonders essentielle Rolle zu, dringend benötigte Ware zuverlässig zuzustellen. Neben den drei großen Frachtfluggesellschaften UPS, FedEx und DHL verstärken auch weitere Frachtairlines ihr Engagement in Köln/Bonn in diesen Krisenzeiten.

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