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Gesundheit

Viele Fragen – eine Ansprechpartnerin

BABYLOTSIN. Die Stadt Bergisch Gladbach hat eine Babylotsin angestellt. Die neue Position soll Eltern durch das Fahrwasser der manchmal unübersichtlichen Hilfen und Unterstützungen rund um die Geburt manövrieren.

Für werdende und frischgebackene Eltern in Bergisch Gladbach gibt es eine Vielzahl von Hilfen und Unterstützungen. Angeboten werden sie von verschiedenen Einrichtungen und damit die Eltern da den Überblick behalten, hat das Jugendamt der Stadt nun eine Babylotsin angestellt. Katharina Ott ist seit dem 15. Mai im Dienst und will die jungen Eltern rechtzeitig mit notwendigen Informationen versorgen. Außerdem will sie schauen, welchen individuellen Belastungen die Eltern durch die Geburt ausgesetzt sind und genau daraufhin ihre Arbeit ausrichten. Damit sie früh an die notwendigen Informationen kommt, soll ein Kontakt in den Gladbacher Geburtskliniken (VPH und EVK) idealerweise schon vor der Geburt hergestellt werden. Ott: „Dort werden unterschiedliche Belastungen deutlich, die gut bearbeitet werden können, wenn sie frühzeitig erkannt und angegangen werden. So kann ich zum Beispiel helfen, Probleme und Überforderungen zu verhindern.“

Der Babylotsin ist es wichtig, dass ihre Beratungen diskret und zurückhaltend ablaufen: „Mütter und Väter dürfen bei der Inanspruchnahme der Beratung auf keinen Fall das Gefühl bekommen, unter Zwang zu stehen. Es muss für die beratenen Personen eindeutig sein, dass sie Beratung und Unterstützung freiwillig in Anspruch nehmen und dass die Schweigepflicht jederzeit gewahrt bleibt.“

So viel wie nötig, so wenig wie möglich: Ott will nicht eingreifen, wenn sie sieht, dass Familien allein zurechtkommen: „Familien können Belastungen oft aus eigener Kraft ausgleichen. Dieses Ziel habe ich als Babylotsin immer vor Augen.“ 2020 kamen in den Geburtskliniken der Stadt übrigens 2.722 Kinder zur Welt.

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