Direkt zum InhaltDirekt zur Hauptnavigation
Finanzen + Handwerk

Wo ist mein Geld geblieben?

Umfrage des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands: 80 Prozent der Deutschen sind in ihrem Umgang mit Geld überzeugt.

VON THOMAS HEINEMANN

Wo ist all mein Geld geblieben? Eine Frage, die sich offenbar nur wenige Deutsche regelmäßig stellen müssen. Nach einer Umfrage des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes haben 79 Prozent der Deutschen ihren eigenen Angaben zufolge einen guten oder sehr guten Überblick über ihre monatlichen Einnahmen und Ausgaben. Die Umfrageergebnisse wurden Ende April in Berlin vorgestellt. „Ein genauer Überblick über die eigenen Finanzen ist Voraussetzung für den verantwortungsvollen Umgang mit den eigenen Finanzen. Wer sein Budget regelmäßig kontrolliert, ist daher eher in der Lage, seine finanziellen Ziele auch zu erreichen“, so Korina Dörr, Leiterin Geld und Haushalt beim Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV).

Wichtigstes Instrument Nr. 1 ist und bleibt, egal ob auf Papier oder digital, die genaue Auflistung von Einnahmen und Ausgaben im klassischen Haushaltsbuch. Rund 26 Prozent der Befragten erfassen die Werte auf Papier, 19 Prozent nutzen Computerprogramme, 13 Prozent die Online-Übersichten ihrer Bank und 6 Prozent greifen zu Smartphone-Apps. Die positiven Effekte der Haushaltsbuchführung schlagen sich bei den Nutzern auch in direkten Verhaltensänderungen nieder. 39 Prozent geben an, das eigene Konsumverhalten anhand ihrer eigenen Finanzbeobachtung geändert zu haben, 34 Prozent haben Rücklagen gebildet und 31 Prozent konnten ihre finanziellen Belastungen besser über das Jahr verteilen. Bei der Ausgabenerfassung ist den Befragten über alle Altersstufen hinweg der Schutz der eigenen Daten wichtig. Mit zunehmendem Alter ist die Sensibilität gegenüber dem Datenschutz noch deutlich höher. Auch wird die eigenständige Eingabe und Verwaltung der Daten der automatischen Einspeisung der Daten durch eine Kontenschnittstelle vorgezogen.

Klassische gedruckte Haushaltsbücher mit vorgedruckten Monats- und Wochenauswertungen und Ausfüllhilfen gibt es im Schreibwaren- und Buchhandel zu kaufen, aber auch bei der Verbraucherzentrale NRW.

Das könnte Sie auch interessieren:

Aktuell

Mit Strom fahren, Steuern sparen

STEUERTIPP. So können Sie mit Ihrem Elektrofahrzeug zeitgleich auch Steuern sparen.mehr Informationen

Aktuell

Das Arbeitszeugnis – Die Schlussformel

RECHTSTIPP. Kann ein Arbeitnehmer auf eine konkrete Formulierung der Schlussformel bestehen?mehr Informationen

Aktuell

Gezählt ist nicht gefühlt

STADTGESPRÄCH. Die Kriminalitätsstatistik für den Rheinisch-Bergischen Kreis 2018 fällt sensationell gut aus. Wirklich: In Bergisch Gladbach sind die registrierten Delikte um zehn Prozent zurückgegangen. Die gefühlte Sicherheit wird das vermutlich aber wenig beeinflussen. Ein Erklärungsansatz: mehr Informationen

Finanzen + Handwerk

Ganz schön geschäftig

WIRTSCHAFTSRÄUME IN GL – TEIL VII: GEWERBEGEBIET LOCHERMÜHLEmehr Informationen

Finanzen + Handwerk

Vorstellungsgespräch? Keine Panik!

Wirkungsvolle Selbstpräsentation. Es gibt Fragen, die in den meisten Vorstellungsgesprächen auf irgendeine Art und Weise auftauchen. Gut vorbereitet, findet man schnell die passende Antwort.mehr Informationen

Finanzen + Handwerk

„CO macht KO“

Notärzte, Hersteller und Feuerwehr warnen vor den Gefahren einer Kohlenmonoxid-Vergiftung.mehr Informationen